Nordic Fire

Biologically Appropriate Raw Food

Was ist BARF?

Warum     ist     die     Qualität     des     Futters ausschlaggebend     für     die     Gesundheit unserer    Hunde?    Weil    die    Stärke    des Immunsystems,     seine     Widerstandskraft gegenüber   Krankheiten   und   dadurch   auch die   Lebensqualität   von   der   Qualität   des Futters     abhängig     ist.     Unsere     Hunde werden     immer     kränker     und     sterben immer   früher.   Heute   ist   bei   speziellen   Rassen   eine   Lebenserwartung   von   6-8   Jahr   normal. In   den   USA   sehen   sich   die   Gesundheitsbehörden   jedes   Jahr   mit   80   Mio.   Fällen   von Nahrungsmittelvergiftung   konfrontiert,   von   denen   9000   tödlich   verlaufen!   Ein   guter   Teil dieser       Vergiftungen       rührt       von       den       Hamburgern       her,       die       gefährliche Salmonellenerkrankungen verursachen können. Die   Herkunft   dieser   tödlichen   Epidemien   wird   wie   folgt   erklärt.   Hühnerkot,   der   als   Protein- Lieferant   in   der   Ernährung   der   Rinder,   deren   Fleisch   für   die   Herstellung   der   Hamburger dienen   soll,   verwendet   wird.   1997   hatten   die   USA   die   Verwendung   von   Knochen   und Eingeweiden   aus   Schlachthäusern   zur   Ernährung   von   Wiederkäuern   verboten,   sowie   auch die    Verwendung    von    Kadavern    von    Hunden    und    Katzen,    die    in    den    Veterinärpraxen euthanasiert    worden    waren.    Ebenfalls    wurde    die    Verwendung    von    Schweine-    und Rindermist,   menschlichen   Exkrementen,   Zementpulver,   Papier,   Abfälle   aus   Gasthäusern, Abfällen   von   Frittierfett   usw.   verboten.   Solches   war   nach   chemischer   Behandlung   an Rinder   verfüttert   worden,   um   sie   mit   wenig   Geld   fett   werden   zu   lassen.   Vielleicht   können Sie sich vorstellen, wo diese Abfälle' jetzt landen. Abgesehen   von   den   fraglichen   Inhaltstoffen,   die   zweifellos   in   manchem   Hundefutter   drin ist,   es   gibt   sicher   auch   Hersteller,   die   qualitativ   hochwertiges   Grundmaterial   verwenden. Es   ist   nur   schwer,   bzw.   unmöglich   die   einen   von   den   anderen   zu   unterscheiden.   Es   gibt niemand    zu,    dass    er    Ramsch    und    Abfälle    ins    Hundefutter    hineinsteckt.    Obwohl kommerziell   hergestelltes   Futter   extrem   bequem   ist,   fehlen   oft   vitale   Enzyme.   Fertigfutter wird   nach   einer   fixen   Formel   berechnet   ohne   die   gesunde   Abwechslung   von   frischen Nahrungsmitteln.   Alle   Inhaltstoffe   sind   erhitzt,   dadurch   sind   viele   weniger   wertvoll   und manche    direkt    gefährlich    für    die    Gesundheit.    Die    Deklaration    von    Fertigfuttern    sind ebenfalls   sehr   wenig   aussagekräftig.   22%   Protein,   10%   Fett,   25%   Kohlehydrate   und   40% Feuchtigkeit.    Eine    Schuhsohle    und    Motorenöl    ergeben    einen    ähnlich    Prozentsatz    von Protein    und    Fett.    Wichtiger    ist    eigentlich    die    Verdaulichkeit    bzw.    die    biologische Verfügbarkeit,   was   der   Hund   wirklich   verwerten   kann.   Stellen   Sie   sich   vor,   wir   gehen   in   ein Restaurant   und   verlangen   22%   Protein,   5%   Fett,   30%   Kohlehydrate   etc.   Ernähren   wir unsere   Familie   auch   mit   einem   ausgewogenen'   Fertigprodukt   oder   ist   es   für   uns   wichtig, dass wir für frische, abwechslungsreiche Nahrungsmittel sorgen? 10   Jahre   (1932-1942)   prüfte   Dr.   Francis   Pottenger   in   einem   Experiment   mit   900   Katzen   die Notwendigkeit   von   roher   Nahrung   für   Tiere.   Er   fand   einen   beträchtlichen   Unterschied hinsichtlich   Gesundheit   von   den   Katzen,   die   mit   ausschließlich   gekochter   Nahrung   ernährt wurden   und   jenen,   die   rohe   Nahrungsmittel   bekamen.   Die   Katzen   mit   roher   Nahrung gediehen    prächtig    und    konnten    gesunde    Nachkommen    zeugen.    Die    Katzen    mit ausschließlich   gekochter   Nahrung   zeigten   immer   stärkere   Krankheitssymptome   bis   sie schließlich   in   der   3.   Generation   keine   Nachkommen   mehr   produzieren   konnten.   Diese Katzen     litten     unter     Verhaltensproblemen,     Allergien,     Hauterkrankungen,     Parasiten, Skelettverformungen,    Organschädigungen    (Herz,    Schilddrüse,    Nieren,    Leber,    Hoden, Eierstöcke   und   Blase)   und   Entzündungen   des   Nervensystems.   Wurden   diese   2.   und   3. Generation   Katzen   auf   rohe   Nahrung   umgestellt,   benötigte   es   vier   Generationen,   um   sich von den Krankheitseffekten zu erholen. Nun,   die   Biologen   müssen   das   Tier,   das   sich   von   Natur   aus   mit   gekochter   Nahrung versorgt,    erst    noch    entdecken.    Kochen    oder    sonstige    Erhitzungsprozesse    binden Nahrungsmoleküle   fester   zusammen   und   diese   werden   dadurch   schwerer   verdaulich.   Hitze zerstört   ebenfalls   Enzyme   und   Antioxidiantien,   die   für   eine   gute   Gesundheit   sehr   wichtig sind.    Enzyme    sind    Fermente,    die    den    Stoffwechsel    steuern    und    die    Zellversorgung ermöglichen   und   sie   können   toxische   Stoffe   entfernen   und   abbauen.   Antioxidiantien   sind chemische   Verbindungen,   die   den   Alterungsprozess   verhindern   bzw.   verlangsamen.   Eine längere    Verdauung    braucht    mehr    Energie.    Wenn    die    Bauchspeicheldrüse    Enzyme produzieren   muss,   weil   in   der   Nahrung   keine   vorhanden   sind,   muss   diese   mehr   arbeiten, als   sie   eigentlich   kann   und   wird   vergrößert.   Studien   haben   gezeigt,   dass   wenn   Fleisch   bei hoher   Temperatur   gekocht   wird,   krebserregende   Stoffe   entwickelt   werden.   Hitze   zerstört ebenfalls   viele   lebenswichtige   Aminosäuren,   Vitamine   und   Mineralstoffe.   Wenn   Fette   und Öle   erhitzt   werden,   werden   sie   zu   gefährlichen   Giften,   die   das   Immunsystem   schwächen. Diese   Fette   sind   ebenfalls   nicht   mehr   zum   Transport   von   fettlöslichen   Vitaminen   geeignet. Kommerziell   hergestelltes   Fertigfutter   wurde   nicht   entworfen,   um   die   Bedürfnisse   unserer Haustiere   in   optimaler   Art   und   Weise   zu   decken,   sondern   schlicht   und   einfach,   um   die Reste   der   Menschlichen   Nahrungsmittelindustrie   gewinnbringend   zu   verwerten.   Es   ist   wohl kein    Zufall,    dass    nahezu    alle    großen    Haustierfutterfabrikanten    Tochterfirmen    von Nahrungsmittelindustriefirmen sind. Es geht hier um Profit. Hauptbestandteil   von   den   meisten   Fertigfuttermitteln   ist   Getreide,   manchmal   bis   zu   90%. Hunde   und   Katzen   brauchen   gar   kein   Getreide,   es   kommt   in   der   Natur   nicht   (oder zumindest    nur    in    minimalster    Menge)    vor,    das    Getreide    aufgenommen    wird.    Gemäß Studien    sind    Getreide    krebserregend    für    den    Hund.    In    Amerika,    die    seit    60    Jahren Fertigfutter kennen, ist Krebs die Todesursache Nr. 1 bei Hunden. Die Mythen der Futtermittelindustrie: Frage:   Das   Verdauungssystem   des   modernen   Hundes   ist   unterschiedlich   von   dem   seiner Vorfahren und darum muss der Hund heute anders gefüttert werden. Antwort: Es braucht ca. 10000 Jahre um eine solche Veränderung herbeizuführen. Frage: Hunde sollten keine Knochen und andere rohe Nahrungsmittel fressen. Antwort: Gekochte Knochen sind gefährlich, nicht rohe. Frage: Hundefutter muss generell gekocht werden. Antwort: Gekochte Nahrung ist tote Nahrung. Frage: Man benötigt einen Universitätstitel, um seinen Hund füttern zu können. Antwort: Gesunder Menschenverstand reicht durchaus. Frage: Fertignahrung ist das beste Nahrungsmittel für Ihren Hund. Antwort:   weil   es   den   Herstellern   dient   (oder   war   es   verdienen?).   Es   gibt   nur   sehr   wenige wirklich gute Fertigfuttersorten. Frage: Jede Mahlzeit muss komplett und ausgewogen sein. Antwort:   Die   Nahrung   muss   über   einen   bestimmten   Zeitraum   komplett   und   ausgewogen sein. Bei   der   Ernährung   unsere   Hunde,   dürfen   wir   nicht   von   unserer   Ernährung   ausgehen, sondern    müssen    verstehen,    dass    der    Hund    (Canis    lupus    familaris)    und    die    Katze Fleischfresser bzw. Beutefresser sind und keine angepassten Vegetarier wie wir Menschen. Was frisst der Wolf von Natur aus?: Sicher   werden   auch   große   Beutetiere   gejagt   und   gefressen,   der   Hauptteil   der   Nahrung besteht   jedoch   aus   ,ganzen'   Beutetieren,   die   mit   Haut   und   Haar   verschlungen   werden,   wie Nagern   und   Vögeln,   wenig   Beeren,   Gemüse   und   Kräutern   und   natürlich   auch   Insekten. Das   Mengenverhältnis   muss   dem   eines   Beutetieres   entsprechen,   Anteil   Fleisch,   Knochen ist   am   größten,   Innereien   und   Gemüse   und   Früchte   sind   in   wesentlich   kleineren   Mengen nötig. Wie können Sie den Husky nun optimal ernähren?: Die   Mahlzeiten   bestehen   zu   zwei   Dritteln   aus   Fleisch,   zu   einem   Drittel   aus   rohem   oder leicht   angedünstetem,   pürierten   Gemüse   oder   Obst,   Reis,   Nudeln   oder   Flocken.   Zu   jeder Mahlzeit   gibt   es   einen   Schuss   kaltgepressten   Öl   (Distel-,   Lein-,   Weitenkeim-,   Olivenöl, Fischöl),    etwas    jodiertes    Salz    oder    Meeresalgenpulver,    ein    paar    gehackte    Kräuter, mehrmals   wöchentlich   etwas   Bier-   oder   Milchhefe,   einen   Teelöffel   Honig,   gelegentlich etwas   Joghurt   oder   Topfen.   Manchmal   wird   ein   Teil   des   Fleisches   durch   ein   gekochtes   Ei oder   Fisch   ersetzt.   Für   die   Kalziumversorgung   bekommen   meine   2mal   wöchentlich   einen Kalbsknochen oder dem Futter werden zerstampfte Eierschalen zugesetzt. Ein    Rest    der    eigenen    Mahlzeiten    darf    Fleischrationen    auffüllen.    Etwas    Salz    ist lebenswichtig,   also   keine   Scheu.   Nur   scharf   gewürzte   und   sehr   süße   Speisen   sollten   nicht verfüttert   werden.   Ein   Gemüserest,   der   halbgegessene   Joghurt   der   Kinder,   ein   übrig gebliebenes Müsli: der Hund darf es gern bekommen! Fleischsorten: Rind Pferd Hammel - Lamm Geflügel (Pute, Huhn, Ente) Wild Fisch Knochen (immer roh) Putenhals, Hühnerhälse, Hühnerflügel Knochen   dürfen   niemals   gekocht,   gegrillt   oder   gebraten   gefüttert   werden,   da   sie   splittern können! Gemüsesorten: Alle    Obst-    und    Gemüsebeigaben    sollten    püriert    werden,    da    nur    so    die    Nährstoffe aufgenommen und fast vollständig verwertet werden können. Wurzeln (Mohrrüben) Suppenkraut (Porree/Lauch, Sellerie, Wurzeln, Petersilienwurzel) Sellerie (Knollen- und Stauden-) Kohlrabi Fenchel Blumenkohl Brokkoli Sauerkraut Chicoree Zucchini alle Salatsorten Paprika (besonders roten) Spinat (immer mit einem Eiweiß-Produkt, Ei, Quark u. ä.) Erbsen Bohnen - immer gekocht! Kartoffeln - immer gekocht Obstsorten: Apfel Banane Birne Ananas Je nach Jahreszeit: Erdbeeren Aprikosen Pfirsiche Himbeeren Brombeeren Auf   Versorgung   mit   Vitamin   C   braucht   beim   gesunden   Hund   nicht   geachtet   zu   werden,   da Hunde   Vit   .C   selbst   produzieren.   Die   Fleischsorten   nach   Lust   und   Laune   mischen   und Portionsweise   einfrieren.   Das   gedünstete   Gemüse   kann   in   größeren   Mengen   hergestellt und   Portionsweise   eingefroren   werden.   Rind-   oder   Kalbsknochen   gekocht   ergeben   eine kräftige Brühe, die zum Anrühren des Gemüses und der Flocken dient. Fenchel Vollkornreis Vollkornnudeln Sechskornflocken Haferflocken Honig Tomatenmark Meeresalgenpulver jodiertes Salz kaltgepresstes Öl Kräuter, frsich oder TK Knoblauch gemahlene Nüsse Das Fasten: Sehr   viele   Leute   empfehlen   alle   ein   oder   zwei   Wochen   einen   Fastentag,   an   dem   nur frisches   Wasser   gereicht   wird.   Warum?   Fasten   ist   für   Tiere   ein   normaler   Vorgang,   nicht jeden   Tag   ist   Nahrung   garantiert   und   bei   Krankheit   fasten   Tiere   instinktiv.   Die   Energie,   die für    die    Verdauung    benötigt    wird,    kann    an    irgendeinem    anderen    Teil    des    Körpers verwendet   werden.   Proteinreiche   Nahrung,   die   der   Hund   braucht,   belastet   Verdauungs- und   Ausscheidungsorgane.   Durch   einen   Fastentag   können   sich   diese   Organe   reinigen   und regenerieren.   Die   benötigte   Futtermenge   eines   Tieres   muss   auf   6   Tage   aufgeteilt   werden. In   der   Regel   hat   der   Hundehalter   mehr   Mühe   mit   dem   Fastentag,   als   der   Hund.   Der gewöhnt   sich   schnell   daran.   Regelmäßiges   Fasten   kann   die   Lebensdauer   bei   Mensch   und Tier   um   das   Doppelte   erhöhen!   Bei   Junghunde   bis   1   Jahr,   soll   lediglich   eine   Mahlzeit   pro Woche ausgelassen werden, sonst gilt 1 Tag pro Woche. Die Umstellung der Nahrung: Im   Allgemeinen   wird   empfohlen   direkt   und   sofort   umzustellen,   nicht   den   Anteil   neuer Nahrung   allmählich   zu   erhöhen,   da   dies   größere   Schwierigkeiten   verursachen   kann,   als   bei einer   radikalen   Umstellung.   Am   besten   beginnt   man   mit   mindestens   einem   Fastentag, besser    drei.    Am    Anfang    ist    es    für    den    Hund    am    einfachsten    mit    Hühnerhälsen    zu beginnen,   dann   vielleicht   Flügel   und   Rücken.   Kalbsbrustbeine   und   Kugelgelenke   sollten erst   gefüttert   werden,   wenn   sich   der   Hund   an   Knochen   generell   gewöhnt   hat.   Es   ist   von Vorteil,    immer    zuerst    einen    neues    Nahrungsmittel    zuzufügen,    nicht    x    verschiedene miteinander.    Der    Verdauungstrakt    braucht    Zeit,    sich    umzustellen.    z.B.    erster    Tag Frischfleisch,   zweiter   Tag   Putenhälse,   dritter   Tag   Fleisch   mit   Zusätzen   (Gemüse),   vierter Tag   Putenhälse   und   Rücken,   fünfter   Tag   Fleisch   mit   Zusätzen   und   Kalbsbrustbein,   etc. Anfangs   lieber   zwei   und   dreimal   füttern   und   später   dann   zu   einmal   täglich   übergehen.   Am Anfang   ist   der   Nahrungsbedarf   relativ   groß,   dies   gibt   sich   aber   mit   der   Zeit,   wenn   alle benötigten Nährstoffe wieder aufgefüllt sind. Die Entgiftungserscheinungen: Wurde   über   längere   Zeit   schlechtes   Fertigfutter   gefüttert   oder   wurde   der   Organismus   des Tieres   mit   Antibiotika   und   Narkosemittel   usw.   belastet,   können   sich   im   Hund   Giftstoffe angesammelt    haben.    Diese    können    bei    artgerechter    Nahrung    endlich    ausgeschieden werden.    Dies    kann    folgende    Folgen    haben:    Erbrechen,    Durchfall,    schlechter    Atem, Juckreiz,   Tränende   Augen,   schmutzige   Ohren,   Zysten   und   Tumore.   Die   Symptome   können sofort,   in   ein   paar   Tagen   oder   sogar   nach   Monaten   auftreten,   die   Dauer   ist   ebenfalls unterschiedlich.   Hunde   mit   Hautproblemen   werden   vermutlich   über   die   Haut   entgiften, Hunde    mit    Verdauungsbeschwerden    über    Magen/Darmtrakt.    Man    kann    das    wie    eine Homöopathische   Erstverschlimmerung   ansehen.   Zur   Unterstützung   können   Brennesseltee und/oder Blütenpollen gegeben werden. Die Krankheitsvorsorge: Gemäß   einigen   Medizinern   ist   Krebs   zu   90%   vermeidbar   -   durch   gesunde   Ernährung, gesunde   Lebensweise   und   regelmäßiges   Fasten.   Bei   Krebs   ist   es   besonders   wichtig,   kein Getreide    und    keine    Milchprodukte    zu    füttern,    sie    begünstigen    das    Wachstum    der Krebszellen.   Hautprobleme   und   Juckreiz   sind   in   den   meisten   Fällen   nahrungsbedingt   -   sie verschwinden      von      selbst      bei      artgerechter      Nahrung.      Organische      Krankheiten (Bauchspeicheldrüse,    Leber,    Nieren    usw.)    können    sich    bei    richtiger    Nahrung    wieder erholen.   Arthrose   ist   ebenfalls   ein   Zeichen   von   ungeeigneter   Nahrung,   Lebertran   wird   zur Schmerzlinderung   empfohlen.   Löwenzahn   (Blätter   und/oder   Wurzeln)   ist   ebenfalls   ein gutes    Mittel.    Als    Ergänzungsmittel    kann    Glukosaminsulfat    helfen.    Magendrehungen kommen   bei   artgerechter   Nahrung   praktisch   nicht   vor.   Hüftgelenksdysplasie   kann   mit Vitamin   C-Gaben   an   trächtige   und   säugende   Hündinnen,   sowie   an   Welpen   weitgehend verhindert   werden.   PRA   resultiert   gemäß   Studien   aus   einem   Vitamin   E-Mangel.   Vitamin   E kommt in Pflanzlichen Ölen, Nüssen, Vollkorn, Weizenkleie und grünen Blattgemüse vor. Ein   Welpe   erhält   von   Anfang   an,   dieselbe   Nahrung   wie   der   erwachsene   Hund,   nur   die Menge   variiert   und   die   Anzahl   der   Fütterungen.   Generell   sollten   Hunde   langsam   wachsen, daher   ist   es   besser   zu   wenig   zu   füttern,   als   zu   viel.   Je   schlanker   wir   unsere   Hunde   halten, desto   länger   leben   sie.   Studien   an   Ratten   haben   ergeben,   dass   je   schneller   sie   wachsen, desto   früher   sterben   sie.   Ein   Welpe   oder   Junghund   darf   nicht   unterernährt   sein,   aber   auch nicht   pummelig.   Die   Rippen   sollten   gut   spürbar   sein.   Der   alte   Hund   braucht   hochwertige und   auch   etwas   mehr   Nahrung,   da   er   nicht   mehr   alle   Nährstoffe   so   gut   verwerten   kann. Eigenartigerweise   ist   das   'Wissen',   dass   ältere   Hunde   einen   anderen   Nahrungsbedarf   als junge   Hunde   haben,   im   selben   Moment   aufgetaucht,   als   das   erste   Seniorfutter   auf   den Markt kam. Die   Nahrung   für   unsere   Hunde   sollte   immer   zumindest   Zimmertemperatur   haben.   Am besten   füttert   man   frische   Ware   d.h.   nicht   tiefgekühlt.   Zumindest   sollte   ein   Teil   der Nahrung   frisch   sein.   Beim   Tiefkühlen   gehen   Nährstoffe   verloren.   Wenn   Tiefgekühltes gefüttert    wird,    soll    das    Auftauwasser    mitgefüttert    werden,    dort    sind    wasserlösliche Vitamine   enthalten.   Auch   Gemüse   sollte   frisch   zubereitet   werden   und   nur   im   Notfall vorbereitet   und   evtl.   tiefgekühlt.   Generell   soll   einmal   pro   Tag   gefüttert   werden.   Der Verdauungstrakt   muss   sehr   viel   leisten   und   kann   sich   nicht   erholen,   wenn   immer   wieder Nahrung   kommt.   Zwischendurchmalzeiten   sind   für   den   Hund   nicht   gesund.   Auch   sollten Trockenstücke   selten   gefüttert   werden.   Der   Hund   hat   mit   frischen   Knochen   genug   Material für    seine    Kaumuskulatur.    Wasser    und    Futter    soll    nicht    in    Plastikgefäßen    angeboten werden.   Für   die   Fütterung   sind   Stahl-   oder   Emailbecken   am   besten.   Für   Wasser   können Stahl,    Email-    oder    Glasschüsseln    verwendet    werden.    Die    nötige    Nahrungsmenge    zu bestimmen   ist   fast   nicht   möglich,   das   kommt   auf   den   individuellen   Hund   an,   jedoch   kann man   mal   ein   paar   Tage   eine   bestimmte   Menge   füttern   und   je   nach   dem,   ob   der   Hund   ab- oder zunimmt wieder anpassen. Barf bewirkt: Stärkere Abwehr gegen Krankheiten und Parasiten Kein Körper- und Mundgeruch Gesunde Haut und gesundes Fell Verbesserte Verdauung Saubere Zähne Starke Nägel Saubere Ohren Kleiner, kompakter Kot die Befriedigung, genau zu wissen, was ihr Husky frisst Die Nachteile von Barf: Es   braucht   etwas   mehr   Zeit   und   Vorbereitung,   es   ist   etwas   teurer   als   ein   Billigfutter,   dafür spart man beim Tierarzt. 1. Was heißt eigentlich "Barf"? Barf   ist   eine   logische   Abkürzung   und   bedeutet   Biologisch   artgerechtes   rohes   Futter   oder auch   Bones   and   raw   Food   (Knochen   und   rohes   Futter).   Bekanntester   Verfechter   dieser Ernährungsthesen   ist   der   australische   Tierarzt   und   Autor   Dr.   Ian   Billinghurst,   der   die Rohfütterung in seinem Buch "Give Your Dog A Bone" vorstellt. 2. Worin unterscheidet sich die Fütterung meiner Hunde von Barf? Ich   füttere   zusätzlich   ein   hochqualitatives   Brit   Trockenfutter   und   Grau   Dosenfutter,   nach dem ich allerdings lange suchen musste. 3. Wie soll ich von Fertig- auf Frischfutter umstellen?   Sehr   behutsam   und   langsam!   Mischen   Sie   zunächst   eine   winzige   Menge   Fleisch   unter   das gewohnte   Futter.   Steigern   Sie   die   Fleischmenge   im   Laufe   mehrerer   Wochen   und   reduziere dementsprechend   die   Menge   des   gewohnten   Futters.   Verfahren   Sie   mit   dem   Gemüseanteil genauso. Wählen Sie anfangs leicht verdauliche Komponenten wie Huhn und Karotten. 4. Warum soll ich das Gemüse pürieren? Die   Verdauungssäfte   des   Hundes   können   die   Zellulose   der   pflanzlichen   Zellwände   nicht aufschließen.   Nur,   wenn   diese   durch   den   Mixer   vorzerkleinert   sind,   kann   der   Hund   Gemüse verdauen. 5. Soll man das Gemüse dünsten? In   der   Fachliteratur   wird   gedünstetes   Gemüse   als   besser   verdaulich   dargestellt.   Ich   füttere das meiste roh und meine Hunde verdauen es sehr gut, dies sollte man einfach austesten 6. Mein Hund mag kein rohes Fleisch, - und nun? Viele   Hunde   mögen   nicht,   was   sie   nicht   kennen.   Entweder   verzichteten   Sie   auf   rohes Fleisch   und   geben   auch   das   Fleisch   leicht   angedünstet.   Oder   Sie   gewöhnen   Ihren   Hund daran.   Geben   Sie   ihm   zunächst   gekochtes   Fleisch   und   verringern   langsam   die   Kochdauer, bis das Fleisch schließlich im Rohzustand verfüttert werden kann. 7. Knochen verträgt mein Hund nicht Dann    sollten    Sie    keine    füttern.    Den    Kalziumbedarf    können    Sie    mit    Kalziumzitrat, Knochenmehl   oder   zermörster   Eierschale   decken.   Allerdings   sollten   Sie   nicht   gleich   am Anfang   verzweifeln,   es   ist   durchaus   normal   das   der   Stuhl   anfänglich   etwas   härter   als gewohnt wird. 8. Ich habe Angst, Knochen zu füttern   Siehe 7. 9. Kann ich Knochen gekocht füttern?   Nein!    Gekochte    Knochen    sind    spröde    und    splittern    leicht.    Das    kann    zu    schweren Darmverletzungen bis hin zu tödlichem Darmverschluss führen. 10. Kann ich Schweinefleisch füttern? Sie   können   Schweinefleisch   gekocht   oder   gebraten   füttern.   Rohes   Schweinefleisch   kann den   Aujetzky-Virus   enthalten,   der   für   Menschen   harmlos,   für   Hunde   aber   tödlich   ist.   Der Virus   wird   bei   einer   Temperatur   von   60°   abgetötet.   Allerdings   muss   man   dazu   sagen   das es   in   Österreich   noch   keinen   derartigen   Fall   beim   Hausschwein   gab   (Wildschwein   ist derzeit   leider   infinziert).   Achtet   man   nun   darauf   das   Fleisch   von   österreichischen   Bauern zu kaufen, kann man beruhigt Schweinefleisch füttern. 11. Kann ich Fleisch vom Wildschwein füttern? Nur gekocht oder gebraten. 12. Muss ich Getreide füttern? Nein!   Sie   müssen   aber   pflanzliche   Kost   füttern,   also   bei   getreidefreien   Rationen   einen entsprechend hohen Anteil an Gemüse und Obst zufüttern. 13. Kann ich jede Gemüsesorte füttern? Auberginen   sind   unbekömmlich,   größere   Mengen   an   Zwiebeln   tödlich.   Kartoffeln   und Bohnen    dürfen    wegen    eines    im    rohen    Zustand    enthaltenen    Giftstoffes    nur    gekocht gefüttert   werden.   Mit   Kohlsorten   und   Hülsenfrüchten   sollte   man   wegen   der   Gasbildung (Blähungen) sparsam umgehen. Alle übrigen Sorten können gefüttert werden. 14. Kann ich Obst füttern? Ja!    Obst    sollte    wegen    der    besseren    Verträglichkeit    und    besserer    Akzeptanz    überreif gefüttert werden. 15. Welches Mengenverhältnis von Fleisch zu pflanzlicher Kost?   Erwachsener, jugendlicher Hund: 2/3 Fleisch : 1/3 pflanzliche Kost Alter Hund: 1/2 Fleisch : 1/2 pflanzliche Kost 16. Warum keine genauen Mengenangaben? Der   Bedarf   gleich   großer   und   gleich   schwerer   Hunde   ist   sehr   unterschiedlich.   Er   hängt   u.a. ab   von   Geschlecht,   Rasse,   Bewegung,   Art   der   Bewegung   (spazieren   gehen,   Trablaufen, toben,   rennen,   schwimmen,   arbeiten),   kastriert/unkastriert,   individuellem   Stoffwechsel, Fellwechsel,   Jahreszeit   u.vm.   Ich   kenne   20   kg.-   Hunde,   die   800   Gramm   Nahrung   brauchen und andere, wie die ihr Gewicht mit 375 Gramm halten. 17. Darf ich Salz zugeben? Sie    sollten    mehrmals    wöchentlich    eine    Prise    Salz    zugeben.    Hunde    brauchen    Salz. Wildcaniden    nehmen    ausreichend    Salz    auf,    wenn    sie    das    sehr    salzhaltige    Blut    der Beutetiere   fressen.   Unser   im   Handel   erhältliches   Fleisch   ist   abgehangen   und   damit   fast ausgeblutet, so dass die Salzzufuhr nicht ausreicht. 18. Kann ich Eiklar (rohes Eiweiß) mitverfüttern? Nein!   Eier   dürfen   im   Ganzen   nur   gekocht   oder   gebraten   verabreicht   werden.   Das   rohe Eiklar    enthält    zwei    schädliche    Stoffe,    die    durch    ausreichendes    Erhitzen    unschädlich gemacht   werden:   ein   Trypsinhemmstoff   begünstigt   Verdauungsstörungen   und   verursacht Durchfall und Avidin bindet Biotin und führt zu Biotin-Mangelerscheinungen. 19. Wird mein Hund bissig, wenn ich rohes Fleisch füttere?   Nein, das ist ein Ammenmärchen! 20. Muss ich Milch oder Milchprodukte füttern? Nein!   Vollmilch   hat   einen   so   hohen   Laktoseanteil   (Milchzucker),   dass   Fehlgärungen   im Dickdarm   entstehen   und   Durchfall   die   Folge   sein   kann.   Sauermilchprodukte   und   Käse werden   wegen   des   geringeren   Laktoseanteils   besser   vertragen.   Diese   können   gefüttert werden,     müssen     aber     nicht.     Säugetiere     säugen     in     der     Phase     ihrer     frühesten Jugendentwicklung.    Kein    Säugetier    (Ausnahme:    der    Mensch    -    und    auch    für    ihn    ist Vollmilchnahrung umstritten) nimmt im Erwachsenenalter Milch zu sich. 21. Verdirbt Käse den Geruchssinn? Nein, auch das ist ein Ammenmärchen 22. Soll ich Fleisch im großen Stück oder gewolft füttern? Beides    ist    möglich.    Wenn    Ihr    Hund    nicht    schlingt,    sondern    kaut,    wenn    er    seine Gemüsemahlzeit   pur   vertilgt,   können   Sie   große   Stücke   Fleisch   füttern.   Meist   jedoch   eignet sich   gewolftes   oder   klein   geschnittenes   Fleisch   besser,   weil   es   sich   mit   dem   Gemüse vermischt. 23. Mein Hund trinkt weniger, seit ich frisch füttere Das   sollte   auch   so   sein.   Das   Fleisch,   besonders   aber   Gemüse   und   Obst   enthalten   so   viel Wasser, dass der Durst geringer wird. 24. Mein Hund setzt seltener und weniger Kot ab Auch    das    ist    eine    angenehme    Folge    der    Frischfütterung.    Da    die    Nahrung    besser verstoffwechselt   und   zum   großen   Teil   verdaut   (=   verwertet)   wird,   wird   die   Kotmenge deutlich geringer. In der Regel setzt der frisch gefütterte Hund einmal täglich Kot ab. 25. Muss jede Mahlzeit ausgewogen sein? Nein!   Die   Mahlzeiten   sollen   abwechslungsreich   sein,   die   Zutaten   wechseln.   Verschiedene Fleischquellen   (Rind,   Geflügel,   evtl.   Wild,   Pferd,   Schaf),   Muskelfleisch   und   Innereien   und ein   abwechslungsreiches   Angebot   an   Gemüse   und   Obst,   Kaltgepresstes   Öl,   Kräuter,   dann gleichen sich Mängel oder Überangebot einer einzelnen Ration aus.   Zurück zur Huskyinfo - Ernährung  Kennel Nordic Fire Eisenbergeramt 56 3542 Jaidhof Austria Tell: +43 (0) 664/116 41 62 M@il: huskyzucht@a1.net UID: ATU73212338 Falls   Sie   uns   nicht   sofort   per   Handy   erreichen,   bitte   unbedingt   mehrmals   anrufen,   bzw. eine   Nachricht   in   der   Mobilbox   hinterlassen,   oder   eine   Sms   oder   E   -   M@il   senden.   Wir leben   sehr   idyllisch,   zum   Wohle   der   Hunde,   aber   leider   in   einem   so   genannten   Funkloch, so   dass   wir   über   Handy   und   E   -   M@il   manches   Mal   leider   nicht   erreichbar   sind.   Wir melden uns garantiert so schnell wie möglich zurück!
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