Der erste Ausflug des Siberian Husky

Nordic Fire
Oft werden Sie den Satz hören: So ein Husky, der braucht aber viel Bewegung. Diesen Satz vergessen Sie mal ganz schnell, er gilt jetzt noch nicht. In den ersten Tagen gewöhnen Sie den Welpen an Halsband und Leine und erkunden mit ihm in kleinen, ganz dem Tempo und Verhalten des Welpen angepasste Spaziergängen die nähere Umgebung. Sie wissen ja dass der Hund ein Lauftier ist und Bewegung braucht. Außerdem gibt es auf Spaziergängen unendlich viele Gerüche zu erschnuppern und vieles zu erkunden. Wenn ihm nur der Garten zur Verfügung stünde, und wäre er noch so groß, gäbe es bald nichts mehr zu entdecken und er würde verkümmern. Im Übrigen muss er viermal am Tag hinaus - mindestens! - , als Welpe sogar alle zwei Stunden. Die ersten Spaziergänge führen natürlich nicht in die turbulente Innenstadt. Gehen Sie aber auch nicht nur ihm Park oder Wald spazieren, sondern gewöhnen Sie in bald, aber behutsam, an den Straßenverkehr. Spaziergänge sollten niemals direkt nach dem Fressen stattfinden, denn da sollte er Ruhe haben. Vor den Mahlzeiten sind sie sinnvoller: Das Laufen an frischer Luft macht Appetit! Lassen Sie Ihren Hund bei Spaziergängen bitte nicht aus Pfützen, Bächen und Seen trinken. 

Wichtig!
Glatte Böden und Treppensteigen sind Gift für den Welpen. Sein noch sehr weicher Bewegungsapparat ist solchen Belastungen noch nicht gewachsen. Täglich zwei bis vier Spaziergänge von etwa 30 Minuten Dauer sind in den ersten Wochen genug. Der Welpe tobt sich ja auch beim Spiel in der Wohnung oder im Garten aus. Mit ca. 6 Monaten kann er auch schon auf längere Spaziergänge mitgenommen werden. Im Alter von 9 Monaten kann er an das für Schlittenhunde übliche Zuggeschirr gewöhnt werden. Ab einem Alter von 13 Monaten kann Ihr Siberian Husky Sie dann auch auf lange Touren von 20 Kilometer und mehr begleiten.

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