Der Siberian Husky als Welpe

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Nun haben Sie endlich die Züchterin oder den Züchter Ihres Vertrauens gefunden. Meist wird aber im Moment Ihrer Nachfrage nicht gleich ein Welpe für Sie verfügbar sein. Ein bisschen Geduld ist demnach gefragt. Sie können einen Vorvertrag unterschreiben oder sich auf die Warteliste setzen lassen, sofern alle Vorbestellungen bereits vergeben sind. 

Die Entscheidung ist gefallen, wie geht es nun weiter? Alle Welpen sind irgendwie niedlich! Darum sollten Sie bevor Sie sich für einen Welpen entscheiden Die Elterntiere gut ansehen. Wie Vater / Mutter so ist auch Sohn / Tochter! Bevor man sich für einen Welpen entscheidet, sollte man sich die Mutterhündin und wenn möglich auch den Vater anschauen und eine Weile beobachten. Dabei sollte man einerseits auf Bewegungsanomalien und Lahmheiten sowie auf weitere auffallende Exterieur- oder Gesundheitsschäden achten. Auch das Wesen des Hundes solten Sie nicht außer Acht lassen.

Auch wenn Zuchttiere z.B. bei der HD - Untersuchung mit als HD - frei befundet worden sind, können sich im Lauf der Zeit degenerative Veränderungen ergeben, deren genetische Grundlage an die Nachkommen vererbt werden kann. Anderseits sollte man auch das Verhalten der Eltern beobachten. Verhaltensstörungen und Wesensfehler entwickeln sich zwar in den meisten Fällen auf der Basis einer nicht oder schlecht funktionierenden Mensch-Hund-Beziehung, einzelne Wesensmängel wie z.B. eine niedrige Reizschwelle oder Temperamentfehler können aber von den Eltern an die Nachkommen vererbt werden. In manchen Fällen dient die Mutterhündin auch als Vorbild für die Welpen und Fehlverhalten der Mutter wird von den Welpen nachgeahmt.

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