Die Lautsprache des Siberian Husky

Nordic Fire
Der Siberian Husky ist noch ein rundherum natürlicher Hund. Er ist noch nicht über - und verzüchtet und deshalb noch im vollem Besitz seiner hündischen Kommunikationsmöglichkeiten. Seine Stehohren lassen sich in verschiedenste Stellung bringen. Seine Mimik ist sehr vielseitig. Der helle Bereich um den Fang, ähnlich wie beim Wolf, unterstreicht die verschiedenen Signale noch. Seine natürlich getragene, unkupierte Rute ist ein weiteres wichtiges Verständigungsmittel, und auch sein Fell lässt sich wunderbar sträuben. Außerdem verständigen sich Hunde durch Lautsprache, geruchliche Botschaften und durch Berührung. Eine Botschaft entsteht meist nicht durch ein einziges Signal, sondern durch die Kombination verschiedener Verhaltensweisen. Zum Teil ist das Verhaltensrepertoire angeboren, zum Teil lernt der Hund das richtige Verhalten im Umgang mit Artgenossen. Lernen kann er dabei aber nur von Hunden, die selbst intakte Verhaltensweisen zeigen.

Bellen und Heulen:
Huskies bellen sehr selten, gelegentlich, wenn sie sehr aufgeregt sind. Ansonsten heulen sie, besonders, wenn sie zu mehreren gehalten werden. Dies fördert den Rudelzusammenhalt. Ein verlassener Husky heult aus Einsamkeit und Sehnsucht.

Das Knurren:
Das Knurren ist ein Warnlaut. Es kann z.B. beim Imponier- oder Drohverhalten gezeigt werden. Nimmt der Hund etwas "Verdächtiges" wahr oder will er z.B. Futter gegen Artgenossen verteidigen, knurrt er auch. 

Winseln und Jaulen:
Das Winseln kann einerseits Unterwürfigkeit einem ranghöheren Tier gegenüber signalisieren. Anderseits kann es auch Unbehagen und Aufregung bedeuten. Jaulen, besonders plötzliches Aufjaulen, deutet auf einen Schmerz hin.

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