Erste Hilfe im Notfall

Nordic Fire
Überfordern Sie Ihre Huskys nicht und spannen Sie die Hunde nicht bei Temperaturen über 15 Grad ein. Denn dies kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. 

Die Überhitzung:
Leistungsabfall, Heftiges Ventilieren (Hecheln), glasiger Blick, Gleichgewichtsstörungen, Schocksymptome, erhöhte Körpertemperarur, Kollabieren 
Behandlung: Sofort den ganzen Hund bis auf die Haut mit Wasser abkühlen, bessert sich sein Zustand nicht binnen weniger Minuten, so muss sofort ein Tierarzt hinzugezogen werden. Achtung, den Hund nicht unterkühlen! 

Deyhidration (Austrocknung):
Haut hat die Elastizität verloren, Schleimhäute sind trocken, Hund verweigert die Wasseraufnahme (Symptome oft nicht gut erkennbar) 
Behandlung: Hund mit schmackhaft gemachtem Wasser zum Trinken verleiten, wenn er nicht trinkt, muss das Flüssigkeitsdefizit vom Tierarzt intravenös ausgeglichen werden.

Kleine Hautverletzungen:
Betreffen kleinere, oberflächige Verletzungen nur die Haut, empfiehlt es sich in der Umgebung der Wunde die Haare zu scheren, um ein Verkleben der Haare mit Blut oder Wundsekret zu vermeiden. Mit einem nicht reizenden Wunddesinfektionsmittel (z.B. Wasserstoffsuperoxyd 3%ig) wird die Wunde, wenn nötig gesäubert; gleichzeitig wird dadurch eine Blutstillung erreicht. Anschließend wird eine Wundsalbe oder ein Wundspray aufgebracht. Nur in Ausnahme fällen wird ein Verband oder ein Halskragen benötigt, wenn der Hund durch ständiges Belecken die Wundheilung stört. Der Heilungsverlauf sollte regelmäßig kontrolliert werden.


  • Haare in der Umgebung scheren
  • Wundreinigung / Wunddesinfektion / Blutstillung mit 3 %igem Wasserstoffsuperoxyd
  • Wundsalbe / Wundspray

Schnitt - und Rissverletzungen:
Schnittverletzungen haben meistens glatte Wundränder, Rissverletzungen sehen oft ausgefranst aus. Ob es erforderlich ist, eine solche Verletzung zu nähen, muss dem Urteil des Tierarztes vorbehalten bleiben. Oft ist auf den 1. Blick nicht feststellbar, ob tiefer liegende Gewebeteile durchtrennt sind (Sehnen, Muskeln, Nerven, Bänder oder Gelenkkapsel). Die Wunden dürfen auf keinen Fall mit Desinfektionsmitteln, Wundsalben oder Wundsprays behandelt werden, da hierdurch die Voraussetzungen für eine gute chirurgische Versorgung erheblich verschlechtert werden können. 

Auch hier gilt, die schnellst mögliche Versorgung durch einen Tierarzt ist anzustreben. Optimale Heilungsaussichten, z.B. bei einer Sehnennaht bestehen nur innerhalb der ersten 4 - 6 Stunden nach dem Unfall! Vor allem Schnittverletzungen neigen zu starken Blutungen. Stärkere Blutungen werden nach sterilem Abdecken mit einem gut gepolsterten Druckverband versorgt. An Körperstellen, an denen sich ein Druckverband nicht gut anlegen lässt z.B. Hals, sollte eine Hilfsperson während des Transportes zum Tierarzt nach steriler Abdeckung die Wunde komprimieren. Sickert Blut durch den Verband oder die Abdeckung, nehmen Sie diesen nicht ab, sondern legen Sie weiteres Verbandmaterial darauf und verstärken den Druck.

Reicht ein Druckverband zur Blutstillung nicht aus, oder steht kein Verbandmaterial zur Verfügung, können bei Verletzungen an den Gliedmaßen oder der Rute auch Blutungen durch Abbinden gestillt werden. Staubinden sollten nur an mit Muskeln gut gepolsterten Körperstellen angelegt werden, niemals über Sehnen (Achillessehne), wo sie schwere Schäden anrichten können. Die Staubinden werden nur so fest angezogen, bis die Blutung steht, keinesfalls stärker! Der Stau wird einige Zentimeter über der Wunde, herzwärts (!) angelegt. Der Transport zum Tierarzt sollte so schnell wie möglich vorgenommen werden. Ist der Weg zum Tierarzt weit, lockern Sie die Staubinde jede ¼ Stunde für ca. 1 - 2 Minuten. Der Stau verhindert einerseits das Bluten aus der Wunde, anderseits wird aber auch die notwendige Blutversorgung in den abgebundenen Körperteilen unterbrochen. 

Die Verstauchung:
Alle Gelenke des Körpers können betroffen sein, am häufigsten sind sie jedoch an den Gliedmaßen anzutreffen. In der Regel sind unterschiedlich starke Lahmheiten die Folge. Um das betroffene Gelenk ausfindig zu machen, muss eine vorsichtige Untersuchung vorgenommen werden. Der Hund wird dazu auf die gesunde Seite gelegt. Eine Hilfsperson ergreift das unten liegende Gliedmaßenpaar und hält es bestimmt am Boden fest, um ein Aufspringen des Hundes zu verhindern. Eine Person am Kopf sollte den Hund beruhigen. Die Lahmheitsuntersuchung wird von unten nach oben systematisch durchgeführt, indem jedes einzelne Gelenk, angefangen an den Zehengelenken gebeugt und gestreckt. Werden ein oder mehrere schmerzhafte Gelenke gefunden, so werden sie mit einem Eisbeutel oder feucht - kalten Umschlägen gekühlt. Ob Schlimmeres geschehen ist, z.B. Bänderverletzungen, muss der Tierarzt untersuchen.


  • Keine weitere Belastung für dieses Gelenk
  • Kühlung mit Eisbeute oder feucht - kalten Umschlägen  
  • Transport zum Tierarzt

Ausgerenkte Gelenke:
Eine abnorme Stellung eines Gelenkes und eine hochgradige Lahmheit sind die äusseren Anzeichen ausgerenkter Gelenke. Häufig sind auch Blutergüsse und schnell einsetzende Schwellungen zu beobachten. Bei ausgerenkten Kiefergelenken kann der schief erscheinende Fang nicht mehr geschlossen werden. Ausrenkungen im Bereich der Wirbelsäule oder des Kreuz - Darmbeingelenkes im Becken sind selten äusserlich sichtbar, verursachen z. T. aber starke Schmerzen und Funktionsausfälle (aufgekrümmter Rücken, Lahmheit, Lähmungserscheinungen). Fast immer sind die Gelenkkapsel und die Bänder überdehnt, an oder abgerissen. Das betroffene Gelenk wird möglichst nicht bewegt; unter gar keinen Umständen sollte versucht werden, das Gelenk einzurenken! Eine weiche stabile Lagerung auf dem Transport vermindert die Schmerzen. Unterpolstern Sie eine betroffene Gliedmaße (unterlegen von Kissen oder Decken). Eine gute Kühlung mit Eisbeuteln oder feucht - kalten Umschlägen sollte unbedingt durchgeführt werden, da hierdurch Schwellungen verzögert werden - die Arbeit des Tierarztes wird erheblich erleichtert.


  • stabile weiche Lagerung
  • Unterpolstern von Gliedmaßen
  • Kühlung mit Eisbeutel oder feucht - kalten Umschlägen
  • sofortiger Transport zum Tierarzt

Vermuten Sie Ausrenkungen der Wirbelsäule, transportieren Sie die oft noch laufenden Hunde mit größter Behutsamkeit (nicht ins oder aus dem Auto springen lassen). Kann das Tier nicht mehr stehen, transportieren Sie es am besten auf einer festen Unterlage. Findet sich nichts geeignetes, müssen mehrere Personen das Tier gleichzeitig hochheben und stabil gelagert ins Auto legen. Sofortiger Transport zum Tierarzt.

  • vorsichtiger Transport (feste Unterlage, mehrere Hilfspersonen)
  • sofortiger Transport zum Tierarzt

Diverse Knochenbrüche:
Knochenbrüche sind sehr schmerzhafte Verletzungen, da die Bruchenden, die in der Regel sehr spitz sind, oft in das umliegende Gewebe gebohrt sind. Sehr schnell entstehen auch schwere Blutergüsse durch das blutende Knochenmark und verletzte Blutgefäße - Schwellungen sind das Resultat. Es kommt immer zu mehr oder weniger starken Funktionsausfällen des betroffenen Körperteils. Die häufigsten Knochenbrüche ereignen sich an den Gliedmaßen - hochgradige Lahmheiten, bei denen das Tier z. t. gar nicht mehr auftritt sind die Folge. Knochenbrüche des Kiefers verursachen neben Schmerzen und Schwellungen oft ein "Nicht mehr passen" der Zähne, so dass die Kiefer nicht mehr richtig geschlossen werden können. Meistens halten die Tiere den Fang leicht geöffnet. Schädelbrüche sind nicht immer direkt zu sehen. Ist die Kopfform asymmetrisch oder erscheint eine Schädelpartie eingedrückt, liegt der Verdacht allerdings sehr nahe. 

Die Symptome:
  • Blutungen aus den Ohren, Augen und Nase
  • Austritt von klarer, gelblicher Flüssigkeit aus Ohren, Augen oder Nase (Gehirnflüssigkeit)
  • ein oder beide Augen werden aus ihren Höhlen herausgedrückt
  • Bewusstlosigkeit

Wirbelfrakturen sind auch nur sehr schwer äusserlich feststellbar. Der von außen her sichtbare Funktionsausfall kann sehr stark variieren. Ist der Bruch nicht gravierend verschoben, können ein aufgekrümmter Rücken, verspannte Rückenmuskulatur und ein vorsichtiges verspanntes Laufen die einzigen Symptome sein (vorläufig). Ist der Bruch allerdings stark verlagert, kann das Rückenmark abgequetscht worden sein, was eine Komplette Lähmung des Körpers hinter(vom Kopf aus gesehen) der Verletzung hervorruft. Verschiedene Zwischenstadien sind möglich. 

Lokalisation einer Wirbelsäulenverletzung:
  • nur Lähmungserscheinungen der Hintergliedmaßen
  • hintere Brustwirbelsäule
  • Lendenwirbelsäule
  • leichte Verletzungen der Halswirbelsäule
  • Lähmungen der Vorder- und Hintergliedmaßen
  • Halswirbelsäule

Immer auf ein klares Bewusstsein und Ansprechbarkeit des Tieres achten. Es können sonst auch Schädel- bzw. Gehirn Verletzungen und Bewusstlosigkeit anderer Ursache dahinter stecken. Bei geschlossenen Frakturen ist immer die Haut unverletzt, es sind keine Knochenanteile oder Blutungen zu sehen. Eine unnatürliche Abwinkelung der Gliedmaße kann beobachtet werden. Hochgradige Lahmheiten mit Schwellungen und Schmerzen sind immer verdächtig für eine Fraktur. 

Die Erste Hilfe für ein so verletztes Tier besteht immer zunächst darin, dass es sofort ruhig gehalten werden muss, damit es sich nicht durch Verschiebung der Knochenenden noch mehr verletzt. Es werden nur Knochenbrüche unterhalb des Ellbogen- und unterhalb des Kniegelenkes geschient. Schienungen eines Oberarm und Ober- Schenkelbruches oder z.B. einer Wirbelverletzung sind nicht möglich. Überzeugen Sie sich zunächst davon, dass es sich nicht um einen offenen Knochenbruch handelt. 

Anlegen einer Beinschiene:
Das Ziel einer Schienung ist das Ruhigstellen des Bruches, keinesfalls den gebrochenen Knochen einzurichten! Zeigt der Hund starke Schmerzen dabei, brechen Sie Ihr Vorhaben ab und betten Sie das verletzte Bein vorsichtig während des Transportes auf einer weichen Unterlage. Zur Schienung eignen sich verschiedene Materialien, z.b. Pappe, Zeitungen, Holzstäbe etc., die an dem verletzten Bein angelegt werden und nicht zu fest umklebt oder umwickelt werden. Beim Transport des Hundes sollte auch das geschiente Bein unterstützt werden und nicht hin und her baumeln. 

Offene Knochenbrüche:
Man erkennt diese Verletzungen leicht daran, dass die Haut über der Bruchstelle verletzt ist. Dies geschieht entweder durch Gewalteinwirkung von außen, oder durch die spitzen Knochenenden, welche die Haut durchstoßen haben. Gelegentlich sind auch Knochenteile, die sich durch die Haut gebohrt haben zu sehen. Sie müssen bei der Erste Hilfe vor allem der drohenden Infektionsgefahr vorbeugen. Die offene Wunde wird mit sterilen Wundkompressen abgedeckt, die gut mit Wasserstoffsuperoxyd 3%ig getränkt werden (desinfizierend, verhindert ein Austrocknen der Gewebeteile). Verwenden Sie keine anderen Desinfektionsmittel, Salben oder Sprays! (höchstens abgekochtes, abgekühltes Wasser). Versuchen Sie keine Verbände anzulegen oder zu schienen. Lagern Sie die verletzte Gliedmaße nur weich und stabil, ohne sie dabei stark zu bewegen und suchen Sie sofort Ihren Tierarzt auf.


  • sterile Wundkompressen
  • gut mit Wasserstoffsuperoxyd 3%ig tränken
  • weiche, stabile Lagerung

Offene Gelenksverletzungen:
Offene Verletzungen der Gelenke entstehen entweder durch Gewalteinwirkung von außen (auch Bissverletzungen, Stich- und tiefe Schürfverletzungen) oder durch offene Frakturen der Knochen, die ein Gelenk bilden. Wenn Sie die Wunde untersuchen, können Sie eine klare, fadenziehende Flüssigkeit finden: Gelenkschmiere. Das Tier darf das Bein unter keinen Umständen mehr belasten. Durch Be- und Entlastung des Gelenkes kommt es zu einem Saug- bzw. Pumpeffekt. Gelenkschmiere wird aus dem Defekt herausgedrückt und wieder in das Gelenk zurück gesaugt. Schmutz und Infektionserreger gelangen so tief in das Gelenk. 

Die Erste Hilfe besteht zunächst im Ruhigstellen der betroffenen Gliedmaße. Decken Sie mit sterilen Wundkompressen die Verletzung ab, und befeuchten Sie diese dann mit Wasserstoffsuperoxyd 3%ig. Auf dem Transport zum Tierarzt betten Sie den Hund weich und stabil.


  • Ruhig stellen, keine weitere Belastung
  • sterile Wundkompressen
  • gut mit Wasserstoffsuperoxyd 3%ig tränken
  • weich und stabil lagern, Bein unterpolstern
  • Transport zum Tierarzt

Der Schockzustand:
Der Schock ist ein lebensbedrohlicher Zustand! Sein Erkennen und seine vorrangige Behandlung müssen bei der Ersten Hilfe an
 erster Stelle stehen. Wenn Sie einen Schockzustand festgestellt haben, ignorieren Sie alle anderen Verletzungen. Eile ist geboten! Beim Schock kommt es zu schwerwiegenden Störungen des Blutkreislaufs. Lebenswichtige Organe, wie Gehirn, Brust- und Bauchorgane werden nicht mehr ausreichend durchblutet und können schwersten Schaden nehmen. 

Was verursacht einen Schock?:
Größere Blutgefäße, wie z.B. bei inneren Blutungen oder massiven äusseren Verletzungen, entziehen dem Blutgefäßsystem einen großen Teil des Blutvolumens. (ca. 8% des Körpergewichtes). Verluste von Blutflüssigkeit (Serum),bei Vergiftungen die das Blutgefäßsystem "undicht" machen. Großflächige Hautdefekte und vor allem Verbrennungen "schwitzen" erhebliche Mengen an Serum aus. Schwere, allergische Reaktionen, z.B. Insektenstiche, Eiweißhaltige Medikamente (Impfstoffe, Immunseren etc.) und andere Substanzen. =anaphylaktischer Schock. Gehirnfunktionsstörungen, wie z.B. bei Schädelverletzungen oder Vergiftungen, starke Schmerzen. Extreme psychische Belastungen (schlimme Unfälle oder Beißereien Bei jedem verletzten oder erkrankten Tier besteht die Möglichkeit einer Entwicklung zum Schockzustand! 

Wie erkennt man einen Schock:
Schockzustände gibt es in verschiedenen Graden. Die Symptome können einzeln oder in Kombination auftreten. Der Hund macht einen leicht abwesenden und geschwächten Eindruck, sofern er bei Bewusstsein ist. Er kann auch etwas unsicher oder taumelnd laufen. Bei schweren Schockzuständen können die Tiere zusammenbrechen oder auch bewusstlos sein. Häufig ist Zittern, oder ein Zustand, wie bei Schüttelfrost zu beobachten (der Hund friert!). 

Die äusseren Körperteile, wie Ohren, Pfoten und Schwanzspitze fühlen sich kalt an. Die Atmung ist flach und beschleunigt (entweder Hecheln oder schnelle Atmung bei geschlossenem Fang). Die sichtbaren Schleimhäute sind blass, fast weiß. (Zunge, Zahnfleisch, Bindehäute, Scheidenvorhof oder Vorhaut). Das Herz schlägt sehr schnell. Wenn Sie den Puls am Innenschenkel (Oberschenkel) nicht tasten können, fühlen Sie den Herzschlag auf der linken Brustseite 4 - 5 cm hinter dem Ellbogen. Finger zwischen 2. Rippen legen. Zählen Sie 10 Sekunden lang und multiplizieren Sie mit 6. 

Erste Hilfe bei einem Schock:
Legen Sie den Hund auf die Seite, möglichst auf eine Decke. Strecken Sie seinen Kopf und sorgen Sie dafür, dass er gut atmen kann. Ggf. Öffnen des Fanges und Hervorziehen der Zunge. Lagern Sie den hinteren Körperteil und die Beine hoch durch unterlegen von Decken etc. Legen Sie eine Wärmflasche, die Sie in ein Tuch wickeln (um Verbrennungen zu vermeiden) vor den Bauch des Tieres. Starke sichtbare Blutungen werden gestillt. Wickeln Sie den Hund in eine Decke. Schnellster Transport zum Tierarzt.

Impfungen:
Neben den herkömmlichen Impfungen sollten Huskys mit denen Sie Rennen besuchen auch gegen den Corona Virus geimpft sein. Diese Infektion zeigt sich in einem wässrigen, oft blutigen Durchfall und ist hoch ansteckend. 

Die folgenden Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie unbedingt einhalten:
  • Suchen Sie sich auf dem Gelände euben noch unberührten und unbefleckten Standplatz. Dies reduziert eine Ansteckungsgefahr enorm.
  • Futter - und Wassernäpfe immer ausreichend waschen.
  • Entwurmen Sie die Gunde regelmäßig - am Besten alle 3 Monate - und stärken Sie das Imunsysten, so haben die Tiere eine höhere Resistenz gegen Infektionskrankheiten.
  • lassen Sie ihre Hunde nie frei am Stake Out Gelände herumlaufen. Zu groß ist die Gefahr auf solchem Wege Krankheiten aufzulesen und an das komplette Team weiter zu geben.
Achten Sie immer auf ausreichenden Impfschutz bei Ihren Hunden. Sich selbst, aber auch den anderen Mushern zuliebe.

Verbotene Substanzen:
Es gibt einige Substanzen die man zum Zeitpunkt eines Rennens dem Hund nicht verabreichen darf. Diese sollte jeder Musher kennen. Verboten sind alle Medikamente, welche Anzeichen von Krankheiten oder Verletzungen unterdrücken oder die Leistung des Hundes künstlich erhöhen.

Z.B.

  • Sämtliche Schmerzmittel (Aspirin, Pakemed usw)
  • Sämtliche entzündungshemmende Substanzen
  • Sämtliche Betäubungs- oder Beruhigungsmittel
  • Sämtliche Anabolika
  • Sämtliche Anti Histaminika
  • Sämtliche Anticholinergika
  • Sämtliche Antitussiva
  • Sämtliche harntreibende Substanzen
  • Sämtliche Muskelrelaxantien
  • Sämtliche zentral - nervös wirksamen Stimulantien

Läufige Hündinnen:
Eine läufige Hündin ist zwar keine Krankheit, kann aber trotzdem zu einem kleineren der größeren Problem werden. Zwei Mal im Jahr werden Hündinnen läufig (vereinzelt gibt es auch Hündinnen die nur ein Mal oder öfters läufig werden). Wenn Sie Pech haben fällt die Zeit der Standhitze vielleicht sogar in ein wichtiges Renwochenende. Wenn man wenige Huskys hat, kann dies oft ein Problem werden. Vielleicht können sich die Hüninnen plötzlich nicht mehr riechen, die unkastrierten Rüden spielen verrückt und man glaubt der neue Kennelame ist "Irrenhaus" ;o).

Am Besten ist es die Hündin sowohl beim Training, als auch beim Rennen Zuhause zu lassen. Von einer medikamentösen Unterbindung der Läufigkeit raten wir dringend ab, Da die Gefahr einer Polymetra einfach zu groß ist. Zur Erleichterung und Entspannung im Alltag sind jedoch Chlorophyll Tabletten sehr hilfreich. Sie neutralsieren größtenteils die aussendenden Duftstoffe der Hündin. Jedoch müssen Sie spätestens mit Beginn der Läufigkeit die Tabletten verabreichen. Besser noch einige Tage zuvor.

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