Nordic Fire

Nordic Fire Ausstellungstraining

Auch Ausstellungen können Spaß machen! Die     Hundeausstellung     ist     der     älteste Hundesport.    Diese    Art    von    Vorzeigen basiert     auf     das     Erscheinungsbild     des Hundes      -      das      ist      seine      Struktur, Bewegung   und   sein   Verhalten.   Wenn   sie diese      Art      von      Vorzeigen      vertiefen möchten,    müssen    Sie    genau    über    den Rasse-Standard     Bescheid     wissen     und fähig   sein,   abzuschätzen   ob   Ihr   Hund   diesem   Standard   gerecht   wird.      Ihr   Züchter   oder   ein anderer   qualifizierter   Züchter   wird   Ihnen   dies   sicher   sagen   können,   oder   Ihnen   dabei helfen.   Welpen   können   sich   während   des   Wachstums   sehr   verändern.   Fast   jeder   Welpe   ist ein   viel   versprechender   Kandidat,   aber   er   kann   sich   bis   er   ausgewachsen   ist,   ins   Gegenteil entwickeln.   Was   sie   aber   trotzdem   nicht   als   ausgezeichnete   Qualitätshunde   entsprechen lässt.   Üblicherweise   werden   so   genannte   Ringtraining   von   den   entsprechenden   Rasseclubs angeboten.   Diese   Trainings   sind   ausgezeichnete   Übungsplätze   für   Welpen.   Der   Welpe sollte   bereits   leinengängig   sein,   bevor   er   in   einen   solchen   Kurs   geht.   Der   Ablauf   im   Show- Ring,   sowie   das   richtige   Stehen   in   Position   wird   so   perfekt   wie   möglich   trainiert.   Solche Ringtrainings,    wie    auch    die    Welpenschule    wird    ihrem    Jüngsten    helfen,    sich    gut    zu sozialisieren, mit verschiedenen Rassen, wie auch mit Menschen. Liebe Hundefreunde und Aussteller: Mit   diesem   Leitfaden   möchten   wir   Ihnen   einige   Informationen,   sowie   Tipp's   zum   Thema Hundeausstellungen     geben.     Natürlich     können     auch     wir     kein     "Erfolgsrezept"     für Ausstellungen   geben,   denn   es   gibt   immer   eine   Vielzahl   an   Faktoren,   die   zum   jeweiligen Erfolg   führen.   Jeder,   der   schon   an   Hundeausstellungen   teil   genommen   hat,   weiß   aus eigener   Erfahrung,   dass   man   nicht   immer   gewinnen   kann.   Doch   schon   ein   positiver Richterbericht   bedeutet   einen   Erfolg.   Natürlich   gibt   es   Möglichkeiten,   die   ein   erfolgreiches Abschneiden   erleichtern   könne.   Im   Vordergrund   soll   aber   immer   die   Freude,   mit   unseren Vierbeinern   einen   schönen   Tag   verbracht   zu   haben,   stehen.   Wer   sich   entschlossen   hat,   an einer   Hundeausstellung   teil   zu   nehmen,   sollte   -   damit   es   kein   stressiger   Tag   wird   -   einige grundlegende   Dinge   beachten,   auf   die   wir   in   der   Folge   noch   näher   eingehen   möchten. Auch   ist   es   wichtig,   sich   an   die   jeweilige   Ausstellungsordnung   des   Veranstalters   zu   halten. Doch dazu etwas später. Obwohl   der   Hund   im   Vordergrund   steht   und   bewertet   werden   soll,   ist   es   trotzdem   nötig, dass   sowohl   Hund   als   auch   Herr   /   Vorführer   Harmonie   und   Ruhe   ausstrahlen.   Es   kann auch   einmal   etwas   schief   gehen,   oder   Hund   oder   Herr   nicht   den   allerbesten   Tag   haben. Nicht   verzweifeln,   das   nächste   Mal   geht   es   dafür   umso   besser.   Für   Jeden   gibt   es   "das erste   Mal",   doch   mit   ein   bisschen   Übung   und   Selbstbewusstsein   wird   alles   gut   gehen. Sollten   Sie   dann   mit   Ihrem   Liebling   schon   einige   Siege   errungen   haben,   ist   es   nötig,   die begehrten    Championate    einzureichen    (unser    Ausstellungsreferent    hilft    gerne    dabei). Dieser    Leitfaden    erhebt    natürlich    keinen    Anspruch    auf    Vollständigkeit,    da    laufend Änderungen   von   den   Verbänden   beschlossen   werden.   Wir   wünschen   allen   viel   Erfolg   und würden   uns   freuen,   wenn   der   eine   oder   andere   Tipp   zu   einem   positiven   Abschneiden   an einer der nächsten Ausstellungen führt. Meine Gedanken zum Thema Ausstellungen: Manche    Teilnehmer    glauben    dort    finden    Zwei-    oder    Gruppenkämpfe    statt.    Andere wiederum   glauben   alle   Blicke   und   Kameras   sind   direkt   auf   sie   gerichtet   und   der   Ring wurde   für   ihren   persönlichen   Auftritt   vorbereitet.   Eine   weitere   Gruppe   ist   der   Meinung   das ist   eine   Unterhaltungsecke   und   einige   Leute   wissen   dezidiert,   dass   im   Ring   auch   Hunde vorgeführt und bewertet werden. Eines ist der Ring auf alle Fälle für viele: Ein    meist    viereckiger    Ort    in    dem    bei    kurzzeitigem    Aufenthalt    das    menschliche Nervenkostüm   ins   Schleudern   gebracht   wird.   Eine   Viertelstunde   Aufenthalt   darin   genügt, um   viele   verborgene   menschliche   Eigenheiten,   für   alle   ersichtlich,   zu   offenbaren.   Zudem ist    der    Ring    noch    ein    Ort    der    Entscheidungen,    des    Taktieren,    der    Freude,    der Enttäuschung,   des   Sieges,   der   Niederlage,   der   Zufriedenheit,   des   Ärgers,   der   Kompetenz oder    Inkompetenz,    der    Toleranz    oder    Intoleranz,    der    Faszination,    des    Frustes,    der Emotionen, und noch so einiges mehr. Alles in Allem: Ein   geradezu   magischer   Ort.   Es   ist   also   kein   Wunder,   dass   er   von   so   vielen   Hundebesitzern immer   und   immer   wieder   aufgesucht   wird.   Spaß   beiseite   -   aber   für   mich   als   Beobachter innerhalb   und   außerhalb   des   Ringes   (Als   Begleiter,   Schriftführer   usw.)   es   ist   immer   wieder erstaunlich   und   auch   amüsant,   wie   sich   Menschen   innerhalb   und   rund   um   den   Ring kurzzeitig verändern oder verhalten. Ein paar Hauptgruppen der Aussteller möchte ich hier erwähnen: Die naiven Ahnungslosen: Durchwegs   Neulinge   die   gar   keine   oder   noch   wenig   Ausstellungserfahrung   haben.   Sie schauen   ewig   fragend   durch   den   Ring   und   erwartungsvoll   auf   Hund   und   Richter   -   ob   sie wohl   alles   richtig   machen.   Sie   sind   sehr   offen,   freuen   sich   noch   sichtlich   über   ihren   Hund und   hören   dem   Richter   noch   gespannt   und   voller   froher   Erwartung   zu.   Meist   wissen   sie dann   gar   nicht   wie   ihnen   geschieht   -   und   Schwups   -   sind   sie   wieder   draußen.   Wenn   ihr Hund   platziert   wird   oder   gar   gewinnt,   wissen   sie   im   ersten   Moment   noch   gar   nichts   damit anzufangen. Eine sehr angenehme Spezies - leider bleiben sie meistens nicht so. Die Möchtegerneprofis: Sofort    erkennbar    an    ihrem    eifrigen    Getue,    ihrem    "Wichtigsein",    der    scheinbaren Kompetenz,    den    laufenden    Kommentaren    (in-    und    außerhalb    des    Ringes)    und    ihrer Verbissenheit.    Sie    wissen    alles,    und    das    meist    besser.    Im    Ring    vergessen    sie    dafür meistens   auf   den   Hund   -   obwohl   sie   glauben   sich   nur   mit   ihm   zu   befassen,   mit   Händen, Füßen,   Knien,   Gestik   und   Worten   wird   der   e   Hund   ununterbrochen   in   Stellung   gebracht, ohne   wirklich   zu   registrieren   ob   sich   der   Hund   gut   präsentiert.   Sie   glauben   immer   alles selber   machen   zu   müssen   -   ohne   Vertrauen   zu   ihren   Hund.   Blutdruck   ca.   250,   Pulsschlag bei   150   und   die   Nerven   kurz   vor   dem   Wegwerfen,   aber   gespielte   Souveränität.   Den   Blick immer   wieder   fragend   zur   Begleitperson   an   den   Ringrand   gerichtet.   Wenn   etwas   nicht   so funktioniert   wie   sie   es   sich   vorstellen,   gibt   es   böse   Blicke,   Gesten   oder   Worte   an   diese Person.   Bei   der   Einzelbewertung   wäre   ihr   liebster   Platz   auf   oder   unter   dem   Richtertisch. Spricht   der   Richter   dann   mit   ihnen,   wird   das   nur   vernebelt   bis   gar   nicht   wahrgenommen und   Kritik   wird   mit   "tödlichen"   Blicken   beantwortet.   Wird   ihr   Hund   platziert   oder   gewinnt, war   es   ihre   persönliche   Leistung.   Bei   einer   anderen   Platzierung   merkt   man   ihnen   die Überwindung   an,   mit   der   sie   ihren   Mitstreitern   gratulieren.   Natürlich,   in   und   außerhalb   des Ringes,   mit   der   Anmerkung   -   normalerweise   hätte   es   für   sie   besser   laufen   müssen.   Aber der Richter ...... sie wissen schon. Eine unangenehme Gruppe - nur leider die größte. Die persönlich Getroffenen: Nur    noch    die    Steigerung    der    vorherigen    Gruppe.    Bei    Unzufriedenheit    entfällt    der Glückwunsch   an   die   vor   und   nach   ihnen   Platzierten.   Sie   fühlen   sich   persönlich   bis   ins   Herz getroffen.   Hier   ist   dann   häufig   der   Hund   die   Schuld   und   der   Frust   wird   auf   ihn   abgeladen. Hat   der   Hund   die   Erwartungen   nicht   erfüllt   (an   sich   schon   Schwachsinn)   wird   er   hinterher dafür   grob   behandelt   bis   misshandelt   oder   mit   Missachtung   bestraft.   Für   Besitzer   und Hund   wäre   es   besser,   wenn   sie   dem   Ausstellungsgeschehen   fern   bleiben   würden.   Leider sind das die verbissensten Aussteller. Glücklicherweise ist es nur eine kleine Gruppe. Die Profis: Obwohl    angespannt,    konzentrieren    sie    sich    auf    das    Wesentliche.    Ringtaktik    ist    so selbstverständlich,   dass   sie   gar   nicht   mehr   auffällt.   Vorführer/In   und   Hund   bilden   sichtlich ein    eingespieltes    Team    -    in    dem    jeder    den    anderen    (wie    blind)    versteht.    Die    gut trainierten,    bestens    vorbereiteten    Hunde    werden    mit    guter    Ringübersicht    immer    im richtigen   Blickwinkel   und   souverän   präsentiert.   Wenn,   dann   wirken   sie   sehr   ruhig   und unauffällig   auf   den   Hund   ein.   Der   Hund   bringt   sich,   wie   von   selbst   in   ideale   Position   und hat   seinen   Vorführer   immer   im   Auge.   Die   Vorführerinnen   verlassen   sich   sichtlich   auf   das Training   ihres   Hundes.   Dadurch   wirkt   das   Team   sehr   harmonisch   und   die   gesetzten Aktionen   verständlich.   Auch   halten   sie   mit   ihrem   Hund   reichlich   Abstand   zum   Richtertisch damit    der    Hund    ja    gut    betrachtet    werden    kann.    Spricht    man    sie    an,    sind    sie aufnahmefähig.   Nach   der   Bewertung   (Plazierung)   ihres   Hundes   bedanken   sie   sich   beim Richter,   gratulieren   ihren   Mitbewerbern   und   sind   dann   meist   spurlos   verschwunden.   Bis auf    Ausnahmen    unter    ihnen    (die    Dominanten)    die    angenehmste    Gruppe.    Tendenz erfreulicherweise auch zahlenmäßig im Anstieg begriffen. Die Dominanten:   Vorkommen:    unter    beiden    Geschlechtern    und    meist    zugehörig    einer    der    letzten    drei Gruppen.    Ringnachbarn    wird    mit    strafenden    Blicken    von    oben    herab    oder    knappen verbalen   Worten   von   Anfang   an   bedeutet   wer   hier   im   Ring   das   Sagen   hat.   Mit   großem Talent   zum   Schauspiel   lassen   sie   dann   den   Richter   -   je   nach   Situation   zustimmend   oder abschätzig   -   mittels   dominantem   Auftreten,   ihrer   Mimik,   ihren   Blicken   und   ihren   Gesten wissen,    ob    sich    seine    Meinung    gefälligst    mit    der    ihrigen    deckt.    Sie    lassen    in    ihrem Auftreten     von     vorne     herein     keine     Zweifel     offen     und     versuchen     dem     Richter unmissverständlich   zu   suggerieren,   dass   eigentlich   nur   sie   (wenn   der   Richter   überhaupt etwas   von   der   Rasse   verstehen   will)   die   Sieger   sein   können.   Alles   -   ohne   auch   nur   ein einziges Wort dabei zu sprechen. Funktioniert   ihr   stiller   Einschüchterungsversuch   (unabhängig   davon   ob   er   überhaupt   nötig war    oder    nicht)    -    ist    dem    Richter    die    spontane    und    offen    zur    Schau    getragenen Anerkennung   gewiss.   Irgendwann   ist   dann   später   einmal   irgendwo   nachzulesen   ...... "folgende   Richter   wussten   die   Qualitäten   unserer   Hunde   zu   würdigen"   (oder   so   ähnlich). Bzw.   kenne   ich   ein   Pärchen   dass   dies   auch   offen   vor   dem   Ring   zur   Schau   trägt   und   sich jedes   Mal   auf's   Neue   lächerlich   damit   macht.   Allerdings   merken   sie   selbst   dies   nicht   und halten   sich   nach   wie   vor   für   die   weltbesten   Züchter   und   Aussteller.   Nicht   merkend,   dass bereits   seit   Jahren   abfällig   und   in   lächerlichster   Weise   im   In   -   und   Ausland   über   sie gesprochen    wird.    Solche    Menschen    vergeben    ihre    persönlichen    Awards    für    gute Richterleistung   -   gemäß   ihrer   Meinung.   Dass   ihr   Hund   vielleicht   gar   nicht   die   Qualität   hat, die   sie   gerne   hätten,   kommt   solchen   Ausstellern   offensichtlich   nicht   in   den   Sinn.   Das   sie aber   immer   wieder   Richter   finden   die   ihren   Hund   doch   hie   und   da   positiv   bewerten, denken sie gar nicht daran nachzudenken, Schuld wie so oft - die Anderen! Als Publikum:   Aussteller,   bzw.   deren   Begleiter   stellen   natürlich   auch   einen   Großteil   des   Ringpublikums dar.   Hier   dokumentieren   sie   offen   ihre   persönliche   Einstellung   zu   Ausstellungen.   Schnell kann   man   erkennen   wer   sich   noch   an   guten   Hunden   und   gelungenen   Präsentationen ehrlich   erfreuen   kann.   Oder   wer   nur   mehr   verbissen   am   Erfolg   ihres   Favoriten   oder Hundes   interessiert   ist   und   bewusst   blind   ist   für   alles   andere   im   Ring.   Die   einen   können sogar   ehrlich   gemeinten   und   spontanen   Applaus   spenden.   Die   (häufigeren)   Gegenstücke neigen   eher   zu   verbaler   "Schlechtmacherei"   der   Mitkonkurrenten   und   "Buh"-Rufen   aus dem   anonymen   Hintergrund.   Unvoreingenommene   und   zufällige   Ringbesucher   bilden   sich, angesichts   der   augenscheinlichen   Gespaltenheit   und   des   Verhalten   im   Publikum,   ihre wahrscheinlich   nicht   unbedingt   positive   Meinung   über   Rassehundeausstellungen.   Ob   wir das wollen? Natürlich   gibt   es   noch   jede   Menge   an   Zwischengruppen,   Abstufungen   und   unbedachte Nachahmer,   aber   deren   Aufzählung   würde   doch   zu   weit   führen.   Dabei   ist   scheinbar   alles ganz   einfach.   Man   geht   bestens   vorbereitet   mit   seinem   gut   trainierten   Hund   in   den   Ring. Dort   wird   er   präsentiert,   er   wird   begutachtet,   beschrieben   und   bewertet.   Vielleicht   wird   er auch noch platziert und das ist es auch schon gewesen. Gute   Vorbereitung,   geschicktes   Verhalten   und   richtige   Präsentation   steigern   die   Chancen einer    guten    Bewertung    und    vor    allem    die    eigene    Sicherheit.    Da    Hunde    echte Stimmungsfühler   sind,   verhalten   sie   sich   entsprechend   der   tatsächlichen   Stimmungslage ihres    Besitzers.    Ist    man    sich    seiner    Sache    sicher,    verhält    sich    auch    der    Hund    viel gelassener    und    aufmerksamer.    Optimale    Kenntnis    über    die    Abläufe    rund    um    das Ringgeschehen   wirken   beruhigend.   Wenn   man   genau   weiß   wie   man   sich,   bezogen   auf   alle nur    möglichen    Situationen,    verhält,    bleibt    man    gelassener,    sicherer    und    wird    vom Wesentlichen,   der   Präsentation   des   Hundes,   nicht   abgelenkt.   Also   beschäftigen   wir   uns mit strategischem, taktischem Rundherum und mit der eigentlichen Vorführarbeit. Natürlich   gibt   es   noch   jede   Menge   an   Zwischengruppen,   Abstufungen   und   unbedachte Nachahmer,   aber   deren   Aufzählung   würde   doch   zu   weit   führen.   Dabei   ist   scheinbar   alles ganz   einfach.   Man   geht   bestens   vorbereitet   mit   seinem   gut   trainierten   Hund   in   den   Ring. Dort   wird   er   präsentiert,   er   wird   begutachtet,   beschrieben   und   bewertet.   Vielleicht   wird   er auch noch platziert und das ist es auch schon gewesen. Gute   Vorbereitung,   geschicktes   Verhalten   und   richtige   Präsentation   steigern   die   Chancen einer    guten    Bewertung    und    vor    allem    die    eigene    Sicherheit.    Da    Hunde    echte Stimmungsfühler   sind,   verhalten   sie   sich   entsprechend   der   tatsächlichen   Stimmungslage ihres    Besitzers.    Ist    man    sich    seiner    Sache    sicher,    verhält    sich    auch    der    Hund    viel gelassener    und    aufmerksamer.    Optimale    Kenntnis    über    die    Abläufe    rund    um    das Ringgeschehen   wirken   beruhigend.   Wenn   man   genau   weiß   wie   man   sich,   bezogen   auf   alle nur    möglichen    Situationen,    verhält,    bleibt    man    gelassener,    sicherer    und    wird    vom Wesentlichen,   der   Präsentation   des   Hundes,   nicht   abgelenkt.   Also   beschäftigen   wir   uns mit strategischem, taktischem Rundherum und mit der eigentlichen Vorführarbeit. Der Verlauf:   Die   Vorbereitung   zur   Ausstellung   beginnt   bereits   lange   vor   dem   Ausstellungstag.   Ein   bis zwei   Tage   vor   dem   Schautermin   ist   der   Hund   bereits   fix   und   fertig   vorbereitet.   Je   nach Fahrtstrecke    reist    man    eine    Tag    früher    oder    am    Ausstellungstag    an.    Meldepapiere, Impfpass   und   Hundezubehör   wie   Liegedecke,   Futter,   Wassernapf   und   Pflegewerkzeug   ist vorbereitet   und   griffbereit   verstaut.   Auch   die   Rollenverteilung   ist   bereits   festgelegt:   Frei unter dem Motto: Du kümmerst dich um den Hund - ich bin Coach und Handlanger. Hat   man   endlich   das   Ausstellungsgelände   und   den   Ring   erreicht   -   beginnt   bereits   das strategische,   taktische   Spiel.   Da   man   durch   die   bereits   erfolgte   Vorbereitung   des   Hundes zeitlich   nicht   mehr   sonderlich   belastet   ist,   hat   man   genügend   Zeit   für   alle   möglichen Dinge.   Besitzt   man   einen   aussichtsreichen   Hund,   oder   gar   einen   mit   bereits   verbuchten Erfolgen,   so   sollte   man   danach   trachten   ihn   aus   dem   Sichtfeld   der   Mitaussteller   zu   halten. Dies   aus   mehreren   Gründen.   Mitaussteller   werden   leicht   nervös,   wenn   sie   die   Konkurrenz nicht   betrachten   können   um   die   eigenen   Chancen   einzustufen.   Der   eigene   Hund   kann   in nicht   optimaler   Kondition   sein   -   das   wiederum   vor   der   Vorführung   niemand   wissen   muss. Und vor allem - der Hund kann sich ungestört akklimatisieren! Das   ungestörte   Akklimatisieren   an   den   Wirbel   am   Ausstellungsgelände   ist   für   Hunde   von großer   Wichtigkeit.   Werden   sie   vor   dem   Vorführen   ununterbrochen   abgelenkt   (bürsten, schneiden,     begutachten,     usw.)     gewinnen     sie     bis     zur     Vorführung     nie     diese Unbekümmertheit   wie   im   umgekehrten   Fall.   Da   man   ja   mindestens   zu   zweit   ist,   hat   einer genügend   Zeit   die   Hunde   der   Mitaussteller   zu   betrachten   und   mit   den   Besitzern   -   die   meist nervös   bürsten   und   kämmen   -   ein   lockeres   Gespräch   führen.   Dieses   Zeit   haben   und unterhaltungsbereit   sein,   wird   durchwegs   als   Signal   für   Sicherheit   und   Überlegenheit aufgenommen.   Tunlichst   (wenn   es   keine   anderen   Gründe   gibt   die   dagegen   sprechen)   geht derjenige   plaudern,   der   den   Hund   im   Ring   vorführt.   Einmal   ist   der   Grad   der   Nervosität beim   Vorführer   meist   stärker   (überträgt   sich   auf   den   Hund)   und   zudem   hat   der   Hund durch   den   immer   wieder   neuen   Widersehenskontakt   im   Ring   größere   Aufmerksamkeit   zum Vorführer.   Natürlich   lässt   sich   der   Vorführer   immer   wieder   bei   seinem   Hund   für   kurze Streicheleinheiten   und   Naschereien   blicken.   Kurz   vor   dem   Weg   zum   Ring   übernimmt   der Vorführer   den   Hund.   Die   Begleitperson   bleibt,   unbemerkbar   für   den   Hund,   irgendwo   im Hintergrund. Da   die   Zeiten   des   "Double   Handling"   (eine   Hilfsperson   lockt   den   vorzuführenden   Hund damit   er   aufmerksam   steht   und   in   dessen   Richtung   blickt)   ist   Gott   sei   Dank,   endgültig vorbei   sind   und   schlimmstenfalls   mit   Disqualifikation   geahndet   wird,   ist   eine   Bezugsperson am   Ringrand   eher   störend   für   den   Hund.   Er   soll   sich   100-prozentig   und   ungestört   auf seinen Vorführer konzentrieren können. Der Einmarsch und die Aufstellung: In    den    Ring    geht    man    bereits    unter    Bedacht    auf    die    Reihenfolge.    Da    der    Richter durchwegs   schon   auf   die   Hunde   wartet,   muss   man   sich   nur   vor   Augen   halten,   dass   die Hunde   bereits   beim   Einzug   betrachtet   werden.   Ist   der   eigene   Hund   in   Bombenkondition steht man daher als Allererster im Ring oder kommt als Allerletzter. Natürlich   ohne   den   zeitlichen   Ablauf   im   Ring   zu   stören   und   unangenehm   aufzufallen.   Aber in   beiden   Fällen   ist   dem   Hund   kurzzeitig   ungeteilte   Aufmerksamkeit   sicher.   Ist   der   Hund aus   irgendwelchen   Gründen   nicht   optimal,   betritt   man   den   Ring   in   der   Menge   -   und   fällt somit   nicht   auf.   Da   jeder   seine   Startnummer   kennen   sollte,   wird   er   seinen   Platz   in   der Aufstellung   zielsicher   finden.   Ein   wichtiges   Element   dabei   ist   der   genügend   große   freie Raum   zum   Nachbar.   Jede   Möglichkeit   (freundlich   und   fair)   ist   zu   nutzen   um   sich   diesen freien   Raum   zu   schaffen.   Bei   großen   Klassen   und   kleinen   Ringen   scheinbar   ein   Problem. Aber   hier   hat   man   dann   schnell   einen   Helfer   -   den   Richter.   Da   er   sich   zwischen   den Hunden   bewegen   können   sollte,   wird   er   ebenfalls   versuchen   etwas   Distanz   zwischen   die Hunde   zu   bringen.   Dem   Nachbar   -   auch   wenn   er   vielleicht   etwas   unverständig   schaut   -   tut man   damit   ebenfalls   was   Gutes.   Auch   sein   Hund   kommt   damit   besser   ins   Bild.   Es   ist   ein Merkmal   guter   Vorführer,   dass   sie   mit   einem   Auge   immer   den   Hund   und   mit   dem   anderen Auge   die   Mitaussteller,   das   Ringgeschehen   und   den   Richter   kontrollieren.   Entsprechend der   Ringsituation   wird   der   Hund   so   platziert,   dass   ihn   der   Richter   halbschräg   vor   sich   hat. Diese Stellung erzielt immer die beste Optik. Die Begutachtung: Wenn   der   Richter   seine   erste   Begutachtungsrunde   beginnt,   herrscht   im   Ring   allgemeine Hektik.   Jeder   versucht   seinen   Hund   in   die   beste   Betrachtungsposition   zu   bringen.   Das bedeutet   eigentlich   nur   -   jeder   drängt   nach   vorne   zum   Richter.   Der   clevere   Aussteller macht   hier   nun   fast   das   Gegenteil.   Er   verharrt   sozusagen   in   der   zweiten   Reihe   und   nützt diese   Hektik   insofern,   dass   allein   durch   diese   momentan   entstehende   Unruhe   der   eigene Hund   neugierig   wird   und   sich   von   selbst   in   natürlich   angespannter   Stellung   präsentiert. Übersehen   wird   er   mit   Sicherheit   nicht!   Im   Gegenteil.   Durch   das   etwas   im   "Abseitsstehen" wird   er   mehr,   und   vor   allem   ohne   Störung   allein   betrachtet.   Perfektes   Zeitgefühl   und schnelle   Anpassung   an   die   Ringerfordernisse   ist   ein   wesentlicher   Teil   der   Präsentation.   So ist   es   zum   Beispiel   sinnlos   den   Hund   zu   belasten   wenn   der   Richter   die   Kehrseite   zeigt.   In dieser   Phase   soll   er   sich   wieder   entspannen.   Wendet   sich   der   Richter   wieder   dem   Hund zu,   ist   natürlich   Reaktion   gefordert.   Im   Laufe   der   Zeit   bekommt   man   ein   richtiges   Gespür dafür. Gute    Richter    zeichnen    sich    auch    dadurch    aus,    dass    sie    für    jeden    Aussteller    ein erkennbares,   faires,   sich   immer   wiederholendes,   Schemata   im   Ablauf   praktizieren   -   und solcherart   Ruhe   und   Klarheit   in   den   Bewertungsablauf   bringen.   In   diesem   Ablauf   sind genügend   große   Erholungspause   für   Hunde   vorgesehen.   Dauerpräsentation   ist   also   sicher kein   Erfordernis!   Wenn   die   Gruppe   einige   Runden   gemeinsam   im   Ring   laufen   muss,   hält man    genügend    Distanz    zum    Vordermann.    Läuft    man    zu    dicht    auf,    tut    man    dem Vordermann   und   vor   allem   sich   selbst   nichts   Gutes.   Der   flüssige   Bewegungsablauf   des Gangwerks wird empfindlich gestört. Bei   der   Einzelvorführung   am   Richtertisch   gilt   es   ebenso   wichtige   Regeln   zu   beachten.   Bis er   in   der   Reihenfolge   der   Startnummern   zur   Einzelpräsentation   vorgeführt   wird   bekommt der   Hund   eine   echte   Entspannungspause!   Dann   wird   der   Hund   ca.   3   -   4   Meter   vom Richtertisch   entfernt   platziert   und   halbschräg   präsentiert.   In   diesem   Abstand   bietet   der Hund   für   den   Richter   eine   günstige   Betrachtungsperspektive   und   ist   gleichzeitig   von   den Ablenkungen   am   Richtertisch   weit   genug   entfernt.   Der   denkbar   ungeschickteste   Platz   für die   Einzelpräsentation   ist   es,   zu   nahe   am   Richtertisch   zu   stehen!   Will   der   Richter   ein   Detail am   Hund   begutachten,   wird   er   sich   selbst   zum   Hund   bewegen.   Will   er   ihn   direkt   von vorne   oder   hinten   sehen   -   soll   sich   der   Richter   selbst   um   den   Hund   herum   bewegen (können).   Verändert   der   Hund   seine   gute   Stellung   (auf   Vor-   und   Hinterhand   achten)   zu sehr,   dreht   man   sich   um   die   eigene   Achse,   geht   ein   zwei   Schritte   zurück,   dreht   sich wiederum   und   platziert   ihn   nach   ein,   zwei   gerade   Schritten   wiederum.   Diese/r   Schritt/e sind   nötig   um   ihn   aus   der   Drehung   heraus   wieder   gerade   zu   stellen   und   er   kann   wieder einen   natürlichen   Stand   einnehmen.   Nimmt   man   den   Hund   nur   zurück,   oder   korrigiert   ihn nur,   steht   er   meistens   gekrümmt,   unnatürlich   und   schlecht.   Lediglich   ein   -   zwei   Schritte nach   vorne   bringen   ihn,   spätestens   nach   der   zweiten   Korrektur,   unweigerlich   zu   nahe   an den Richtertisch heran. Nach   der   Einzelbewertung   des   eigenen   Hundes   ist   bis   zum   Abschluss   der   einzelnen Beschreibungen Ruhe, Entspannung und Ablenkung angesagt. Lässt   der   Richter   dann   die   Hunde   im   Ring   laufen,   gibt   es   wichtige   Spielregeln.   Der   Richter wird   sich   so   platzieren,   dass   er   die   Hunde   zumindest   über   eine   Längsseite   des   Ringes   von der   Seite   und   schräg   hinten   betrachten   kann.   Man   läuft   also   ca.   die   Hälfte   der   Runde unbeachtet.   In   diesem   Teil   der   Runde   bremst   man   sich   so   kontrolliert   leicht   ein,   dass   eine leichte   Lücke   zum   Vordermann   entsteht.   Jetzt   hat   man   genügend   Raum   um   im   beachteten Abschnitt   der   Runde   leicht   zu   beschleunigen   und   locker   und   unbehindert   durch   Vorder- oder   Hintermann   das   Gangwerk   des   Hundes   präsentieren   zu   können.   Kein   Hund   kann seine natürlichen Bewegungsabläufe zeigen wenn er vorne und hinten behindert wird. Im   Leerabschnitt   betrachtet   der   gute   Vorführer   ganz   automatisch   auch   die   Hunde   der Mitaussteller   in   ihrem   Bewegungsverhalten.   Eine   Notwendigkeit,   die   später   von   Vorteil sein   kann.   Kommt   es   zu   einem   direkten   Vergleich   mit   anderen   Hunden   ist   es   von   Vorteil wenn   man   bereits   deren   Stärken   und   Schwächen   erkennen   konnte.   Hat   man   bemerkt, dass   der   andere   Hund   z.   B.   bei   langsameren   Gangart   Schwächen   zeigt   -   bremst   man   so gut   es   geht   ein.   Zeigte   er   Schwächen   bei   schneller   Bewegung   läuft   man   schneller.   Hat man    genügend    gute    Nerven,    bleibt    dem    Mitaussteller    nichts    anderes    übrig    als    sich anzupassen. Ausgenommen - er hat den gleichen Artikel gelesen! Man   kann   also   erkennen,   dass   das   Geschehen   im   Ring   und   am   Ring   -   bei   aller   gebotenen Fairness    -    dennoch    genügend    Spielraum    für    Taktiken    zulässt.    Selbst    wenn    sich    alle Beteiligten   an   solche   Taktiken   halten   und   sie   versuchen   zu   praktizieren,   kann   es   sich letztlich   nur   positiv   auf   das   gesamte   Ringbild   auswirken!   Meist   sind   aber   in   einem   gut gefüllten   Ring   höchstens   ein   bis   zwei   mit   allen   Wassern   gewaschene   Aussteller   tätig. Zudem   haben   diese   durchwegs   sehr   gute   Hunde.   Wen   darf   es   jetzt   noch   wundern   wenn diese Teams auch öfters vorne stehen! Natürlich   gäbe   es   auch   jede   Menge   von   unsauberen   Tricks   und   Strategien   um   einen Mitbewerber   schlecht   ausschauen   zu   lassen   oder   ihn   aus   der   Ruhe   und   seinem   Konzept   zu bringen.   Es   liegt   aber   keinesfalls   in   unserem   Interesse   Aussteller,   nur   des   Erfolges   willen, zur   Unsportlichkeit   zu   ermuntern.   Wer   sich   lange   genug   im   und   um   den   Ausstellungsring aufhält,   wird   ohnehin   die   entsprechenden   Erfahrungen   machen.   Nach   erfolgter   Plazierung gebietet   es   die   Achtung   vor   den   Mitkonkurrenten,   dass   man   sich   gegenseitig   gratuliert. Für   jeden   normalen   Zuseher   ergibt   sich   ein   grässliches   Bild,   wenn   sich   die   Platzierten gegenseitig    keines    Blickes    würdigen!    Ein    absolut    sicheres    Zeichen    für    unsportliche Verbissenheit.   Zudem   kann   der   Vor-   oder   Nachplatzierte   (außer   dass   er   anwesend   war) nichts   dafür.   Ein/e   Richter/in   -   und   nicht   der   Mitaussteller   -   hat   diese   Entscheidung getroffen! Zum   Abschluss   noch   ein   paar   Worte   zum   Einschätzen   des   Richterverhaltens.   Richter   sind auch   nur   Menschen,   und   daher   abzuschätzen.   Beobachtet   man   den   Richter   bei   seinen ersten   Musterungen   der   Hunde   genau,   wird   man   an   Kleinigkeiten   die   (vermutlichen) Favoriten   für   den   Richter   erkennen   können.   Ein   Hund   der   dem   Richter   voraus   bereits   gut gefällt,   wird   öfters   aus   den   Augenwinkeln   ins   Blickfeld   genommen   und   im   Wechselspiel der   Betrachtung   abwägend   mit   anderen   verglichen.   Schenkt   der   Richter   einem   der   Hunde dann   fast   keine   Beachtung   mehr   -   so   ist   dies   in   den   überwiegenden   Fällen   ein   Zeichen dafür,   dass   er   ihn   bereits   in   den   engeren   Kreis   aufgenommen   hat.   Allerdings   ist   Irrtum nicht   ausgeschlossen.   Bei   der   Einzelbeschreibung   anderer   Hunde   kann   man   häufig   an Gesten,   Mienen   und   Bewegungen   erkennen   auf   welche   Kriterien   bei   der   Präsentation   der Richter   persönlichen   Wert   legt.   Vielleicht   kann   man   durch   dieses   Erkennen   seinen   Hund noch besser ins Bild bringen. In    Summa    ist    das    Vorführen    von    Hunden    im    Ring,    von    solchen    Standpunkten    aus betrachtet    wie    hier    angeführt,    keine    uninteressante    oder    gar    stupide    Aktivität.    Im Gegenteil.    Für    viele    Aussteller    ist    diese    Aktivität    immer    wieder    mit    sehr    vielen interessanten   Reizen   behaftet   -   und   so   sollte   es   auch   sein!   Egal   ob   man   den   Ring   mit   oder ohne den erhofften Erfolg verlässt! Vorbereitung zum großen Tag: Bevor ihr Vierbeiner an einer Show teilnehmen kann sollten sie ihm folgendes lernen: Er   muss   lernen,   neben   oder   vor   Ihnen   zu   stehen,   ohne   an   Ihnen   hochzuspringen oder an der Leine zu zerren. Er   darf   nicht   ausweichen   oder   gar   knurren,   wenn   fremde   Personen   ihn   am   ganzen Körper anfassen oder sein Gebiss kontrollieren. Auf Kommando muss er an Ihrer linken Seite im Trab neben Ihnen herlaufen. Schon   vom   jüngstem   Alter   an   sollte   mit   dem   Hund   für   die   Ausstellungen   geübt   und trainiert   werden.   Das   kann   in   Form   einiger   weniger   Minuten   täglich   bis   zu   ausdauernden Trainingseinheiten   geschehen.   Manches   Geübte   -   wie   z.B.   Zähnezeigen,   Körperabgreifen, etc. - kann auch bei so manchem Tierarztbesuch nützlich sein. Am   besten   empfiehlt   es   sich   noch   vor   der   Fütterung   zu   üben,   da   dann   die   Bereitschaft zum   Lernen   seitens   des   Hundes   sehr   groß   ist.   Denn   der   Spruch:   "mit   einem   vollen   Magen lernt   sich's   schwer"   gilt   nicht   nur   für   uns   Menschen.   Außerdem   zeigen   Belohnungen   für   die richtige   Absolvierung   eine   größere   Wirkung.   Vor   allem   zu   Beginn   sollte   auch   sehr   viel   mit Lob    und    Belohnung    gearbeitet    werden.    Wenn    Besuch    kommt    bietet    sich    eine hervorragende Gelegenheit, dass der Hund auch von Fremden abgegriffen wird. Nach   Möglichkeit   sollten   verschiedene   tägliche   Gepflogenheiten   auch   für   ein   Training benützt   werden.   So   z.B.:   Belohnungen   nur   im   Stehen.   Bei   Gabe   der   Futterschüssel   bietet sich   die   Möglichkeit   ein   -   ruhiges   Steh   -   zu   üben.   Beachten   Sie   bitte,   dass   Sie   die Trainingseinheiten   für   die   Ausstellung   mit   dem   jeweiligen   Zubehör,   sprich   Vorführleine   und Vorführhalsband   üben.   Sie   werden   merken,   wie   schnell   Ihr   Liebling   die   Unterschiede   des jeweiligen Zubehörs kennt und sich dementsprechend verhält. Nun einige Beispiele: Gassigehen - mit entsprechendem Halsband und Leine Radfahren, Wandern - mit Brustgeschirr (Hund darf ziehen) Zugtraining - X-Back Geschirr (Hund soll ziehen) Ausstellung - Vorführleine und Vorführhalsband (auch für das Training dazu) Meldeunterlagen: Heute kann man auf den meisten Webseiten online seinen Hund melden. In   den   meisten   Ländern   gibt   es   zwei   Termine   (Meldeschluss).   Bei   der   Meldung   in   der Ehren-/Championklasse      ist      eine      Kopie      des      Championates      beizulegen.      Die Meldebestätigung   wird   oft   erst   unmittelbar   vor   dem   Ausstellungstermin   zugesandt.   Sollte keine   Annahmebestätigung   übersandt   werden,   wäre   ein   Anruf   bei   der   Ausstellungsleitung ratsam.   Nach   Erhalt   der   Meldebestätigung   sollte   diese   auf   Richtigkeit   geprüft   werden.   Eine Korrektur   der   Klasse   aufgrund   eines   Fehlers   der   Ausstellungsleitung   ist   nachträglich   unter Vorlage    der    erforderlichen    Unterlagen    möglich.    Eine    Änderung    oder    nachträgliche Ergänzung nach Katalogdruck ist nicht möglich. Die Tage davor: Vor   der   Ausstellung   ist   das   richtige   "Styling"   eine   Herausforderung.   Natürlich   nur   im Rahmen   der   erlaubten   Bestimmungen.   So   ist   es   bei   den   meisten   Zuchtverbänden   "   das Sprayen,   Färben,   Kreiden,   Föhnen   (am   Ausstellungsgelände)   das   Wickeln   und   Trimmen (Ausnahme    einiger    Rassen)    der    Haare,    sowie    längeres    Verweilen    des    Hundes    am Trimmtisch mit Galgen etc. verboten. Ein Vergehen sollte geahndet werden. Die   Umsetzung   dieses   Beschlusses   obliegt   dem   Veranstalter   und   wird   in   einigen   Ländern nicht   exekutiert.   Die   Pflege   unserer   Hunde   sollte   jedoch   nicht   von   Ausstellungsterminen abhängig   sein.   Dass   unmittelbar   vor   einer   Ausstellung   jeder   im   eigenen   Interesse   danach trachtet,   dass   sein   Liebling   der   Schönste   ist,   versteht   sich   von   selbst.   Es   ist   auch   nichts gegen   ein   Bad   am   Tag   vor   der   Ausstellung   einzuwenden.   Nur   sollte   dabei   auf   den   PH   - Wert   der   Haut   unserer   Vierbeiner   Rücksicht   genommen   werden.   Daher   bitte   kein   Baby   - oder   Pferdeshampoo   verwenden,   sondern   ein   im   Handel   oder   auf   Ausstellungen   (oft   zu Messepreisen)   erhältliches   Produkte   verwenden.   Ein   nachfolgendes   Föhnen   und   Bürsten lässt dann das Fell umso voluminöser, glänzender und weicher erscheinen. Vorbereitung der Unterlagen und Ausrüstung: Es   ist   vorteilhaft   -   besonders   vor   den   ersten   Ausstellungen   -   schon   ein   bis   zwei   Tage   vor der Ausstellung alles Nötige herzurichten. Was ist mitzunehmen?: Meldebestätigung Ahnentafel, evtl. Kopie Championat (falls Meldung in der falschen Klasse) Zahlungsbestätigung (um eventuelle Doppelzahlungen zu vermeiden) Impfpass Trinkwasser und Wasserschüssel (nur für den eigenen Hund - Krankheiten) Belohnungen für den pelzigen Liebling Vorführleine und Halsband/Ketterl Ausstellungskäfig/Box (falls vorhanden, evtl. mit Züchter absprechen), Decke Feste Schuhe, dementsprechende Kleidung Leine und Halsband Bürste und Kamm 1 nasses (evtl. mit Shampoo getränkt) und 1 trockenes Handtuch Sitzgelegenheit nicht vergessen Kaffee und Kuchen für Herrchen/Frauchen Der große Tag: Um   nicht   in   die   große   Hektik   und   Stress   zu   verfallen,   ist   es   wichtig   rechtzeitig   am Ausstellungsgelände   einzutreffen.   Dann   hat   man   auch   die   Qual   der   Wahl,   den   richtigen Platz   zum   Aufstellen   der   mitgebrachten   Ausrüstung   zu   finden.   Da   eine   Ausstellung   oftmals wie   ein   großes   Familientreffen   ist,   findet   man   meist   andere   Gleichgesinnte,   die   man   aus dem   Club,   sonstigen   Veranstaltungen   oder   von   anderen   Ausstellungen   kennt.   Sollte   man einmal   das   Glück   haben   und   Erster   zu   sein,   dann   kann   man   selbst   für   die"Nachzügler, Platz    reservieren.    Es    empfiehlt    sich,    in    unmittelbarer    Nähe    des    Rings    seine    Zelte aufzuschlagen,   um   den   Aufruf   der   eigenen   Startnummer   nicht   zu   verpassen.   Manchmal kann   man   außerdem   den   einen   oder   anderen   Trick,   den   Profis   verwenden,   beobachten. Nachdem   man   die   eigenen   Mitbringsel   gut   verteilt   hat,   ist   es   an   der   Zeit   die   Startnummer zu    holen.    Die    Ausgabe    ist    von    Ausstellung    zu    Ausstellung    und    von    Land    zu    Land verschieden.   In   Osterreich   erhält   man   die   Startnummer   erst   im   Ring   vom   Ringpersonal.   In manchen    Ländern    wird    eine    ganze    Mappe    samt    Startnummer,    leerer    Richterbericht, Urkunde    und    verschiedenen    Bons    für    Gratisproben    beim    Eingang    oder    auf    dafür vorgesehenen   Plätzen   ausgegeben.   Noch   nicht   bezahlte   Meldegebühren   sind   noch   vor Beginn   des   Richtens   zu   begleichen.   Es   empfiehlt   sich,   dies   noch   vor   dem   großen   Ansturm zu   erledigen.   Die   Zahlung   der   Meldegebühr   direkt   auf   der   Ausstellung   erhöht   manchmal die   Höhe   des   Nenngeldes.   Die   erhaltenen   Mappen   sind   beim   Aufruf   in   den   Ring   dem Ringpersonal auszuhändigen. Es   ist   oftmals   sehr   interessant,   sich   nach   der   ersten   Aufregung   in   den   Ausstellungskatalog zu   vertiefen   und   auch   die   ersten   Seiten   gewissenhaft   zu   lesen.   Darin   steht   neben   der Ausstellungsordnung,    den    Ringaufteilungen    etc.    die    verschiedenen    Richtlinien    zur Titelvergabe   und   Bestimmungen   zur   Verleihung   von   Championaten   des   jeweiligen   Landes. Wichtig   ist   natürlich,   dass   bei   all   diesen   Eindrücken   nicht   auf   unsere   Vierbeiner   und   ihre Bedürfnisse   vergessen   wird.   Ausreichend   Wasser   sollte   immer   zur   Verfügung   stehen. Während   des   Gassi   gehen's   kann   noch   der   letzte   Schliff   geübt   werden.   Wie   schon   in meiner    Einleitung    erwähnt,    sollte    im    Ring    der    Hund    einzig    im    Vordergrund    stehen. Trotzdem   ist   es   wichtig,   dass   Hund   und   Herr/Vorführender   Harmonie   und   Ruhe,   sowie Souveränität   ausstrahlen.   Jede   eigene   Nervosität   überträgt   sich   unweigerlich   auf   unseren Hund.   Auch   auf   die   richtige   Kleidung   sollte   geachtet   werden.   Der   Richter   wirft   oft   nur kurze   Blicke   auf   die   einzelnen   Hunde   und   dabei   sollte   die   Erscheinung   des   Hundes   nicht gestört   werden.   So   ist   es   besser,   keine   hellen   bzw.   weißen   Schuhe   zu   tragen.   Schwarze Hunde   sollten   nicht   mit   schwarzen   Hosen/Röcken   vorgeführt   werden   (->   Rückenlinie).   Für die   Ausstellung   stylen   wir   unseren   Star   und   so   sollten   auch   wir   Vorführende   adäquate Kleidung    wählen.    Denn    das    harmonische    Gesamtbild    ist    manchmal    ein    nicht    zu unterschätzender unbewusster Faktor. Bei der Beurteilung wird folgendes bewertet: Gangwerk, Laufwerk, Bewegung äußere Erscheinung Wesen, Temperament Standardkonformität Winkelung Gebiss Proportionen Gebäude Rückenlinie Stand Harmonie Ausstellungsverfassung Präsentation Wichtig   ist   auch   das   richtige   Verhalten   im   Ring,   wie   z.B.   genug   Abstand   zum,   richtige Position   vor   dem   Richter,   Aufstellen   im   Ring.   Viele   Richter   machen   sich   schon   beim Betreten   des   Ringes   ihr   Bild   von   den   präsentierten   und   treffen   in   diesen   Augenblicken bereits   die   ersten   Entscheidungen.   Nach   der   Bewertung   erhält   jeder   Aussteller   seinen Richterbericht,   sowie   die   Formwertbänder   (in   manchen   Ländern   in   Kartenform)   und   eine Urkunde   (Ausnahme:   in   Ungarn   nur   zu   außergewöhnlichen   Ausstellungen   -   WIIA,   EHA). Danach   kann   die   Bewertung   in   die   Ahnentafel   eingetragen   werden.   Für   die   Sieger   kommt dann die Zeit des Wartens auf den Einsatz im Ehrenring. Das   Verlassen   des   Ausstellungsgeländes   ist   nur   nach   Maßgabe   des   Veranstalters   möglich. Meist   erst   am   Ende   der   Ausstellung.   Gegen   Bezahlung   einer   Kaution   ist   das   Verlassen zwar   früher   möglich.   Jedoch   führt   ein   vorzeitiges   Verlassen   zum   Verlust   sämtlicher   Preise, Titel   und   Anwartschaften.   Protest   kann   in   begründeten   Fällen   (gegen   Kaution)   erhoben werden.    Beeinsprucht    können    nur    Formalfehler,    niemals    aber    das    Richterurteil    selbst werden. Die Klasseneinteilung: In   den   einzelnen   Klassen   treten   Rüden   und   Hündinnen   getrennt   an,   wobei   zuerst   mit   den Rüden   begonnen   wird   und   danach   die   Hündinnen   bewertet   werden.   Die   Reihenfolge erfolgt   analog   dem   Katalog.   Die   Klassen   richten   sich   nach   dem   Alter   der   Hunde,   sowie bereits errungene Championate oder Abrichtekennzeichen: Babyklasse: 3 - 6 Monate Jüngstenklasse:  6 - 9 Monate Jugendklasse: 9 - 18 Monate Zwischenklasse:  15 - 24 Monate Offene Klasse: ab 15 Monate Gebrauchsklasse ab 15 Monate Championklasse: ab 15 Monate Veteranenklasse:  ab dem 8.Lebensjahr Für     die     Meldung     in     der     Gebrauchsklasse     ist     der     Nachweis     der     Teilnahme     an Sportveranstaltungen    (Schlitten    -    oder    Wagenrennen)    der    Meldung    beizulegen.    Zur Meldung    in    der    Championklasse    muss    der    Hund    bereits    einen    nationalen    oder internationalen   Champion   errungen   und   bestätigt   haben.   Im   Land,   in   dem   der   nationale Champion   verliehen   wurde,   muss   der   Hund   zwingend   in   der   Championklasse   gemeldet werden. Die Richterberichte: In   den   meisten   Ländern   haben   die   dem   Aussteller   ausgefolgten   Richterberichte   eine allgemein   oder   ähnliche   Form.   Es   kann   jedoch   national   zu   abweichenden   Formularen kommen. Wichtig   ist,   dass   auf   den   Richterbericht   neben   den   Daten   des   bewerteten   Hundes   (Name, Wurfdatum, ZB .Nr., Besitzer, Geschlecht ) auch: Der Formwert Titelanwartschaften (Cac-, Cacib ,Bob ,Cajc) - falls vergeben Klasse Bewertungstext in der Landessprache oder in englischer Sprache) Name und Unterschrift des Richters Datum und Ort der Ausstellung, national-, internationale, Club- Ausstellungen. vermerkt sind. Die   Anwartschaftskarten   (Jugendbester,   CAJC,   CAC,   CACIB)   werden   gemeinsam   mit   den Richterberichten dem Aussteller nach dem Richten ausgefolgt. Der Babychampion: Der   Titel   Babychampion   kann   nur   an   Rüden   und   Hündinnen   verliehen   werden,   die   auf Ausstellungen    mit    Vergabe    des    B-Cac    teilgenommen    haben    und    folgende    Richtlinien erfüllen: Der   Hund   muss   in   der   Babyklasse   im   Alter   zwischen   3   -   6   Monaten   mindestens   3x   die Anwartschaft   "Best   Baby"   erhalten   haben.   Die   Anwartschaften   müssen   von   mindestens zwei   verschiedenen   Richtern   vergeben   werden.   Der   Antrag   auf   Bestätigung   des   Titels "Babychampion"   ist   unter   Beilage   einer   Kopie   der   Ahnentafel,   sowie   der   Richterberichte und   Anwartschaftskarten   bei   der   zuständigen   Verbandkörperschaft   einzureichen.   Der   Titel Babychampion berechtigt allerdings nicht zur Meldung in der Championklasse! Der Jüngstenchampion: Der   Titel   Jügstenchampion   kann   nur   an   Rüden   und   Hündinnen   verliehen   werden,   die   auf Ausstellungen    mit    Vergabe    des    J-Cac    teilgenommen    haben    und    folgende    Richtlinien erfüllen: Der   Hund   muss   in   der   Jüngstenklasse   im   Alter   zwischen   6   -   9   Monaten   mindestens   3x   die Anwartschaft     "Jüngstenbester"     erhalten     haben.     Die     Anwartschaften     müssen     von mindestens   zwei   verschiedenen   Richtern   vergeben   werden.   Der   Antrag   auf   Bestätigung des   Titels   "Jüngstenchampion"   ist   unter   Beilage   einer   Kopie   der   Ahnentafel,   sowie   der Richterberichte    und    Anwartschaftskarten    bei    der    zuständigen    Verbandkörperschaft einzureichen.   Der   Titel   Jüngstenchampion   berechtigt   allerdings   nicht   zur   Meldung   in   der Championklasse! Der Jugendchampion: Der   Titel   Jugendchampion   kann   nur   an   Rüden   und   Hündinnen   verliehen   werden,   die   auf Ausstellungen    mit    Vergabe    des    J-Cac    teilgenommen    haben    und    folgende    Richtlinien erfüllen: Der   Hund   muss   in   der   Jugendklasse   im   Alter   zwischen   9   -   18   Monaten   mindestens   3x   die Anwartschaft   "Jugendbester"   erhalten   haben.   Die   Anwartschaften   müssen   von   mindestens zwei   verschiedenen   Richtern   vergeben   werden.   Der   Antrag   auf   Bestätigung   des   Titels "Jugendchampion"   ist   unter   Beilage   einer   Kopie   der   Ahnentafel,   sowie   der   Richterberichte und   Anwartschaftskarten   bei   der   zuständigen   Verbandkörperschaft   einzureichen.   Der   Titel Jugendchampion berechtigt allerdings nicht zur Meldung in der Championklasse! Der Intermediachampion: Der   Titel   Intermediachampion   kann   nur   an   Rüden   und   Hündinnen   verliehen   werden,   die auf   Ausstellungen   mit   Vergabe   des   I   -   Cac   teilgenommen   haben   und   folgende   Richtlinien erfüllen: Der   Hund   muss   in   der   Intermediaklasse   im   Alter   zwischen   18   -   24   Monaten   mindestens   3x die   Anwartschaft   "Intermediabester"   erhalten   haben.   Die   Anwartschaften   müssen   von mindestens   zwei   verschiedenen   Richtern   vergeben   werden.   Der   Antrag   auf   Bestätigung des   Titels   "Intermediachampion"   ist   unter   Beilage   einer   Kopie   der   Ahnentafel,   sowie   der Richterberichte    und    Anwartschaftskarten    bei    der    zuständigen    Verbandkörperschaft einzureichen.   Der   Titel   Intermediachampion   berechtigt   allerdings   nicht   zur   Meldung   in   der Championklasse! Da   wir   mehrfach   darauf   angesprochen   wurden,   weisen   wir   darauf   hin,   dass   es   Verbände gibt   in   denen   ein   Sehr   Gut   zur   Vergabe   der   JB,   IB   Titels   reicht,   da   die   Richter   dieser Verbände   /   Vereine   der   Meinung   sind   ein   Junghund   der   mitten   in   der   Entwicklung   steht kann   noch   nicht   vorzüglich   sein.   Dieser   Titel   ist   in   gewissen   Verbänden   nur   wirklich vorzüglichen   Hunden   zugestanden,   was   wir   gar   nicht   so   verkehrt   finden.   Die   Aussteller sind   inzwischen   zu   Titelverwöhnt,   wir   sollten   uns   wieder   klar   werden   das   ein   SEHR   GUTER Hund, kein negatives Urteil ist, sondern eben ein sehr guter Hund! Ausnahmen: In   einigen   Ländernkann   anstelle   der   dritten   Anwartschaft   im   Bereich   "Baby,   Jüngsten, Jugend   &   Intermedia"   auch   ein   "Cac"   aus   der   jeweilige   folgenden   Klasse   verwendet werden. Nationaler Schönheitschampion / Champion: Der   Titel   "Schönheitschampion   /   Champion   der   ...."   kann   nur   an   Rüden   und   Hündinnen verliehen   werden,   die   auf   Ausstellungen   mit   Vergabe   des   "Cac"   teilgenommen   haben   und folgende Richtlinien erfüllen: Der   Hund   muss   ab   dem   Alter   von   18   Monaten   mindestens   4x   die   Anwartschaft   "Cac"   (in der   Offenen   -,   Gebrauchshunde   -   oder   Championklasse)   erhalten   haben.   Zwischen   der ersten   und   vierten   Anwartschaft   muss   ein   Zeitraum   von   mindestens   365   Tagen   liegen. Mindestens   zwei   der   vier   Anwartschaften   müssen   auf   internationalen   Ausstellungen   (mit Cacib   -   Vergabe)   erlangt   worden   sein.   Die   Anwartschaften   müssen   von   mindestens   drei verschiedenen    Richtern    vergeben    werden.    Der    Antrag    auf    Bestätigung    des    Titels "Schönheitschampion"     ist     unter     Beilage     einer     Kopie     der     Ahnentafel,     sowie     der Richterberichte   und   Anwartschaftskarten   ist   unter   Beilage   einer   Kopie   der   Ahnentafel, sowie      der      Richterberichte      und      Anwartschaftskarten      bei      der      zuständigen Verbandkörperschaft   einzureichen.   Der   Titel   (nationaler)   Champion   /   Schönheitschampion berechtigt in allen der Ländern zur Meldung in der Championklasse. Internationaler Schönheitschampion: Der   Titel   "Champion   International   de   Beaute"   (Internationaler   Schönheitschampion)   kann nur   an   Rüden   und   Hündinnen   verliehen   werden,   die   auf   internationalen   Ausstellungen   mit Vergabe des "Cacib" teilgenommen haben und folgende Richtlinien erfüllen: Der   Hund   muss   ab   dem   Alter   von   18   Monaten   mindestens   4x   die   Anwartschaft   "Cacib"   (in der   Offenen-,   Gebrauchshunde   -   oder   Charmpionklasse)   erhalten   haben.   Zwischen   der ersten   und   vierten   Anwartschaft   muss   ein   Zeitraum   von   mindestens   365   Tagen   liegen.   Die Anwartschaften    müssen    in    verschiedenen    Ländern    auf    internationalen    Ausstellungen erlangt   worden   sein.   Die   Anwartschaften   müssen   von   mindestens   drei   verschiedenen Richtern    vergeben    werden    Der    Antrag    auf    Bestätigung    des    Titels    "internationaler Schönheitschampion"     ist     unter     Beilage     einer     Kopie     der     Ahnentafel,     sowie     der Richterberichte   und   der   von   der   bestätigten   Anwartschaftskarten   bei   der   zuständigen Verbandkörperschaft (im Wohnsitzland des Eigentümers) schriftlich einzureichen. Der   Titel   "Cab"   (Champion   International   de   Beaute)   berechtigt   in   allen   angeschlossenen Ländern   zur   Meldung   in   der   Championklasse.   Eine   Meldung   in   der   Championklasse   ist allerdings nicht zwingend.   Zurück zum Nordic Fire - Training  Kennel Nordic Fire Eisenbergeramt 56 3542 Jaidhof Austria Tell: +43 (0) 664/116 41 62 M@il: huskyzucht@a1.net UID: ATU73212338 Falls   Sie   uns   nicht   sofort   per   Handy   erreichen,   bitte   unbedingt   mehrmals   anrufen,   bzw. eine   Nachricht   in   der   Mobilbox   hinterlassen,   oder   eine   Sms   oder   E   -   M@il   senden.   Wir leben   sehr   idyllisch,   zum   Wohle   der   Hunde,   aber   leider   in   einem   so   genannten   Funkloch, so   dass   wir   über   Handy   und   E   -   M@il   manches   Mal   leider   nicht   erreichbar   sind.   Wir melden uns garantiert so schnell wie möglich zurück!
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