Nordic Fire

Der Husky als Sporthund

Der Siberian Husky ist der optimale Sportpartner!

Integriert   in   ein   Schlittenhundegespann, unterwegs   auf   verschneiten   Wegen   ist   der Siberian   Husky   in   seinem   Element.   In   den USA   werden   Schlittenhunderennen   schon seit     vielen     Jahren     veranstaltet     und zunehmend          gibt          es          solche Veranstaltungen   auch   in   unseren   Breiten. Im   Laufe   de   Zeit   wurden   mehr   und   mehr Sportverbände   gegründet   und   die   Zahl   der   Musher   ist   stetig   gewachsen.   Derzeit   finden vom   Herbst   bis   Frühjahr   fast   an   jedem   Wochenende   auf   abgesteckten   Strecken   (Trail's) Rennen    statt.    Wenn    kein    Schnee    liegt,    werden    Trainingswagen    als    Schlittenersatz genommen.   Viele   Einhund   -   Besitzer   kommen   über   ihren   Hund   und   die   Faszination,   die von      einem      begeistert      losstürmenden      Schlittenhundegespann      ausgeht,      zum Schlittenhundesport. Wenn   auch   Sie   überlegen,   in   dieses   Hobby   einzusteigen,   sollten   Sie   sich   aber   vorab   im klaren   sein,   das   Hobby   bedarf   einer   sorgfältigen   und   langen   Vorplanung.   Da   es   nur   wenig Spezialliteratur   zu   diesem   Sport   gibt,   müssen   Sie   sich   das   nötige   Wissen   aneignen,   indem Sie   intensiv   Kontakt   zu   erfahrenen   Mushern   suchen   und   pflegen.   Sie   benötigen   eine umfangreiche   Ausrüstung,   die   viel   Geld   kostet   und   für   deren   Unterstellung   Platz   sein muss.   Meist   bleibt   es   nicht   bei   einem   Hund,   aber   mit   jedem   weiteren   Siberian   Husky   steigt auch der Platzbedarf für die Unterbringung der Vierbeiner. Sie   binden   sich   über   lange   Zeit   an   die   Hunde   und   müssen   deren   Bedürfnisse   in   Ihrer Lebensplanung   berücksichtigen.   Siberian   Huskys   haben   eine   hohe   Lebenserwartung   und können   ohne   weiteres   12   bis   14   Jahre   und   auch   noch   älter   werden.   Das   Hobby   selbst, aber   vor   allem   die   Ausbildung   der   Hunde   vorab,   ist   zeitintensiv.   Die   benötigte   Ausrüstung hängt   natürlich   auch   davon   ab,   wie   viel   Hunde   eingespannt   werden.   Eine   Pulka   ist   das geeignete   Gefährt   für   einen   oder   maximal   drei   Hunde.   Von   einem   Gespann   spricht   man, wenn   zwei   oder   mehr   Hunde   einen   Renn-   oder   Lastenschlitten,   bzw.   auf   schneefreien Untergrund   ein   entsprechendes   Trainingsfahrzeug   ziehen.   Relativ   unabhängig   von   der Anzahl     der     Hunde     ist     die     Grundausrüstung,     die     Sie     für     die     Ausübung     des Schlittenhundesports brauchen. Hier ein kurzer Überblick: Transportmöglichkeit für den oder die Hunde wintertaugliches Auto geeignete Kleidung und Schuhe für Herbst und Winter Booties ( Hundeschuhe) Kopflampe, um am Rennort bei Dunkelheit die Hunde zu versorgen Schaufeln und Tüten zum Kotentfernen Anbindvorrichtung für die Hunde während Veranstaltungen (Stake Out) Erste - Hilfe - Set Wenn   aus   einem   Siberian   Husky   einmal   ein   richtiger   Schlittenhund   werden   soll,   müssen Sie   bereits   bei   dem   Junghund   mit   dem   Training   anfangen.   Wenn   Ihr   Hund   etwa   6   Monate alt   ist,   können   Sie   beginnen,   die   verschiedenen   Kommandos   einzuüben:   Diese   sind   oft Alaskanische   Begriffe   wie   zum   Beispiel   "Gee"   und   "Haw"   für   rechts   und   links,   "Whoa"   für steh   oder   "Go"   für   Lauf.   Aber   auch   die   Verwendung   von   deutschen   Begriffen   ist   üblich. Natürlich   wird   Ihr   Vierbeiner   zunächst   nicht   wissen,   was   Sie   von   ihm   wollen,   und   so müssen   Sie   ihm   immer   wieder   durch   zeigen   und   führen   klarmachen,   was   er   tun   soll.   Dabei wiederholen   Sie   das   jeweilige   Kommando   freundlich   und   auffordernd.   Im   Alter   von   9 Monaten   kann   der   Siberian   Husky   an   das   Zuggeschirr   gewöhnt   werden.   Wenn   Sie   planen, ein   Gespann   zu   führen,   müssen   alle   Hunde   die   genannten   Kommandos   vorab   kennen, bevor   Sie   eingespannt   werden.   Als   Leithund   wählen   Sie   den   gelehrigsten   Hund   aus.   Sie selbst    sollten    bereits    viele    Male    erfahrenen    Mushern    zugeschaut    und    bei    ihren Vorbereitungen   geholfen   haben,   bevor   Sie   Ihre   erste   Fahrt   antreten.   Selbstverständlich sollten    Sie    bei    Ihren    Übungsfahrten    auf    Spaziergänger,    Radfahrer    usw.    achten    und niemandem Grund zur Beanstandung geben. Mein Tipp: Unternehmen   Sie   in   den   ersten   Wochen   nur   kurze   Fahrten   von   etwa   2   Kilometern   Länge. Am   Ende   sollen   die   Hunde   immer   noch   fit   und   aufnahmebereit   sein,   damit   sie   den   Spaß an   der   Sache   nicht   verlieren.   Überfordern   Sie   Ihre   Siberian   Huskies   nicht   und   spannen   Sie ihre    Hunde    nicht    bei    Temperaturen    über    15    Grad    ein.    Denn    dies    kann    ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Überhitzung: Heftiges Ventilieren (Hecheln), glasiger Blick, Gleichgewichtsstörungen, Kollabieren. Behandlung:   Sofort   den   ganzen   Hund   bis   auf   die   Haut   mit   Wasser   abkühlen,   bessert   sich sein   Zustand   nicht   binnen   weniger   Minuten,   so   muss   sofort   ein   Tierarzt   hinzugezogen werden. Achtung, den Hund nicht unterkühlen! Dehydration (Austrocknung):   Haut    hat    die    Elastizität    verloren,    Schleimhäute    sind    trocken,    Hund    verweigert    die Wasseraufnahme   Symptome   oft   nicht   gut   erkennbar).   Behandlung:   Hund   mit   schmackhaft gemachtem     Wasser     zum     Trinken     verleiten,     wenn     er     nicht     trinkt,     muss     das Flüssigkeitsdefizit vom Tierarzt intravenös ausgeglichen werden. Auch mit einem Hund kann man teilnehmen: Vielfach    herrscht    die    irrige    Meinung    vor,    dass    man    mit    nur    einem    Hund    im Schlittenhundesport      nichts      anfangen      kann.      Tatsächlich      gibt      es      aber      bei Schlittenhunderennen    die    so    genannte    Skandinavierklasse.    Dabei    zieht    der    Hund, eingeschirrt   zwischen   zwei   Zugstangen,   einen   kleinen   Rollwagen   oder   bei   Schnee   eine kleine    Pulka.    Das    jeweilige    Gefährt    ist    über    eine    Leine    am    Bauchgurt    des    Mushers befestigt,    der    sein    Einhundegespann    laufend,    per    Fahrrad    oder    bei    Schnee    auf Langlaufskiern begleitet. Gelenkt wird der Hund durch Zuruf. Eine Übersicht über das passende Zubehör: Pulka Rollpulka ( = Rollwagen) bei schneefreiem Untergrund Pulkastänge Verbindungsleine zwischen Pulka und Musher Bauchgurt für den Musher Langlaufski Der   Skandinaviersport   ist   eine   sehr   schöne   Möglichkeit,   auch   nur   einen   Schlittenhund artgerecht   zu   bewegen.   Die   Bewertung   der   Skandinavierklasse   erfolgt   getrennt   nach männlichen   und   weiblichen   Hundeführern.   Bei   Rennen   sind   in   dieser   Klasse   maximal   drei Hunde zugelassen. Mit mehreren Hunden an den Start: Bei     den     Schlittenhunderennen     gibt     es     für     das     Fahren     mit     mehreren     Hunden unterschiedliche   Klassen.   In   der   D   -   Klasse   starten   Gespanne   mit   2   Hunden   ,   in   der   C- Klasse   starten   Gespanne   mit   3   bis   4   Hunden.   In   der   B-Klasse   starten   4   bis   6   Hunde   In   der A-Klasse   gehen   Gespanne   mit   6   bis   8   Hunden   an   den   Start   Krönung   ist   die   offene   Klasse. Dort   dürfen   mehr   als   8   Hunde   eingespannt   werden.   Je   nach   Schwierigkeit   der   Strecke   ist aber   manchmal   die   Zahl   nach   oben   doch   eingeschränkt.   Schließlich   soll   gewährleistet   sein das   die   Hunde   und   Musher   auch   heil   ins   Ziel   kommen.   Schlitten   und   Rollwagen   sollten   mit guten Bremsen ausgestattet sein. Eine Übersicht über das passende Zubehör: Renn- und/oder Lastenschlitten Rollwagen (für schneefreien Untergrund) Zuggeschirre und geeignete Halsbänder Zugleine für die entsprechende Hundeanzahl Neckleine (verbindet die Halsbänder der beiden vorderen Hunde) Ruckdämpfer (wird zwischen Hunden und Wagen an der Zugleine befestigt) Schneeanker (zum Arretieren des Gespanns) Transportsack für Wagen bzw. Schlitten Schlittenhundesport als Leistungssport: Wer   den   Schlittenhundesport   als   Leistungssport   betreiben   will,   schließt   sich   einem   der vielen   Schlittenhundevereine   an,   um   dann   während   der   Saison,   die   Mitte   Oktober   beginnt und   etwa   Mitte   März   endet,   an   verschiedenen   Rennveranstaltungen,   womöglich   auch Meisterschaften,    teilzunehmen.    Um    fit    für    diese    Rennen    zu    sein,    ist    es    gut    neben regelmäßigem   Training   mit   den   Hunden   selbst   ein   Ausdauerkonditionstraining   zu   machen. Für    das    Arbeiten    mit    den    Hunden    sollte    man,    wenn    keine    Rennveranstaltung    am Wochenende   ist,   4   bis   5   Tage   in   der   Woche   einplanen.   Die   Hunde   sollen   schließlich ebenfalls   Kondition   aufbauen.   Auch   prägen   sich   Kommandos   umso   besser   ein,   je   öfters   sie geübt   werden.   Bei   Ihren   Anstrengungen   um   ein   gutes   Abschneiden   bei   den   Rennen müssen   Sie   aber   immer   bedenken,   dass   es   Ihren   Hunden   egal   ist,   ob   Sie   hinterher   am Siegertreppchen   stehen.   Sport   mit   Tieren   verlangt   ein   ganz   besonders   hohes   Maß   an Verantwortung   den   Tieren   gegenüber!   Ihr   persönlicher   Ehrgeiz   muss   hinter   dem   Bemühen um   das   Wohl   der   Hunde   stehen.   Wer   in   dieser   Form   Schlittenhundesport   betreibt,   muss seinen   Weg   so   planen,   dass   er   nicht   zu   Lasten   und   auf   Kosten   seiner   Hunde   geht.   Dazu gehört,   dass   genügend   Platz   und   Zeit   für   alle   Hunde   vorhanden   ist,   auch   für   jene,   die nicht mehr im Gespann laufen können. Die verschiedenen Schlittenhundekategorien: Sprintrennen : Mit   Schlitten   oder   Wagen,   2   bis   3   Läufe,   im   Schnee   ca.   9   bis   29   Kilometer   je   nach   Klasse, mit dem Wagen 4,5 bis 8 Kilometer je nach Witterung und Jahreszeit. Mitteldistanzrennen: Nur   im   Schnee,   2   bis   3   Läufe,   ca.   20   bis   40   Kilometer   je   nach   Klasse,   mit   Notgepäck   für erste Hilfe Longtraill: Nur   im   Schnee,   2   und   mehr   Etappen,   von   ca.   40   Kilometer   aufwärts,   mit   Ausrüstung, Mindestgewicht vorgeschrieben (richtet sich nach der Gespanngröße), Biwak Tour: Mit   Schlitten   oder   Wagen,   ohne   Zeitnahme,   Streckenlänge   den   Witterungsverhältnissen angepasst, keine Biwakpflicht   Zurück zur Huskyinfo - Haltung  Kennel Nordic Fire Eisenbergeramt 56 3542 Jaidhof Austria Tell: +43 (0) 664/116 41 62 M@il: huskyzucht@a1.net UID: ATU73212338 Falls   Sie   uns   nicht   sofort   per   Handy   erreichen,   bitte   unbedingt   mehrmals   anrufen,   bzw. eine   Nachricht   in   der   Mobilbox   hinterlassen,   oder   eine   Sms   oder   E   -   M@il   senden.   Wir leben   sehr   idyllisch,   zum   Wohle   der   Hunde,   aber   leider   in   einem   so   genannten   Funkloch, so   dass   wir   über   Handy   und   E   -   M@il   manches   Mal   leider   nicht   erreichbar   sind.   Wir melden uns garantiert so schnell wie möglich zurück!
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