Nordic Fire

Standard des Siberian Husky

So sollte der Siberian Husky sein!

Allgemeines Erscheinungsbild: Der    Siberian    Husky    ist    ein    mittelgroßer Arbeitshund,   schnell,   leichtfüßig,   frei   und elegant    in    der    Bewegung.    Sein    mäßig kompakter,     dichtbehaarter     Körper,     die aufrecht     stehenden     Ohren     und     die buschige   Rute   weisen   auf   die   nordische Herkunft     hin.     Seine     charakteristische Gangart   ist   fließend   und   anscheinend   mühelos.   Er   ist   nach   wie   vor   äußerst   fähig,   seine ursprüngliche   Aufgabe   als   Schlittenhund   zu   erfüllen   und   leichtere   Lasten   in   mäßigem Tempo   über   große   Entfernungen   zu   ziehen.   Die   Proportionen   und   die   Form   seines   Körpers spiegeln   dies   grundlegend   ausgewogene   Verhältnis   von   Kraft,   Schnelligkeit   und   Ausdauer wider. Die   Rüden   sind   maskulin,   aber   niemals   grob;   die   Hündinnen   sind   feminin,   aber   ohne Schwächen   im   Aufbau.   Ein   Siberian   Husky   in   richtiger   Kondition,   mit   gut   entwickelten, straffen Muskeln, hat kein Übergewicht. Kommentar zum allgemeinen Erscheinungsbild: Der   Siberian   Husky   ist   ein   Arbeitshund,   genauer   gesagt   ein   Schlittenhund,   der   unter extremen   Bedienungen   als   Zughund   eingesetzt   wurde.   Die   ursprüngliche   Funktion   wurde vom Rassestandard folgendermaßen dokumentiert: "Er   vermag   seine   ursprüngliche   Funktion   im   Geschirr   äußerst   fähig   abzuleisten,   nämlich eine leichte Ladung mit mäßiger Geschwindigkeit über große Distanz zu ziehen." Für    diese    Aufgabe    wurde    er    bei    den    Chukchees    eingesetzt.    Er    ist    daher    weder    ein schwerer   Lastenzieher,   noch   ein   Sprinter,   sondern   ein   Gleichmaß   an   Kraft,   Schnelligkeit und   Ausdauer.   Deshalb   müssen   wir   den   Siberian   Husky   in   seiner   ursprünglichen   Funktion erhalten.    Es    müssen    anatomische    Gegebenheiten,    wie    z.B.    Gebäude,    Gangwerk, Haarkleid,   wie   auch   ihre   Intelligenz,   Führigkeit   usw.   in   ihrer   ursprünglichen   Form   erhalten bleiben.   Der   Siberian   Husky   soll   ein   Siberian   Husky   bleiben   und   nicht   einem   Alaskan Malamute oder einem Alaskan Husky gleichen. Größe, Proportionen und Substanz: Die Wiederristhöhe: Rüden:   53,34 - 59,69 cm (21 - 23,5 inch.) Hündinnen:  50,8 - 55,88 cm (20 - 22 inch.) Das Gewicht: Rüden: 20,4 - 27,2 kg (45 - 60 pounds) Hündinnen: 15,9 - 22,7 kg (35 - 50 pounds) Die   genannten   Größen   und   Gewichte   bezeichnen   die   äußersten   Grenzen.   Übermäßige Knochenstärke    oder    Übergewicht    sollte    bestraft    werden.    Die    Länge    des    Körpers, gemessen     vom     Schultergelenk     bis     zum     Sitzbeinhöcker,     übertrifft     ein     wenig     die Widerristhöhe. Ausschließender Fehler:  Rüden über 59,69 cm und Hündinnen über 55,88 cm. Kommentar   zur   Größe:    Der   Rassestandard   lässt   bei   Rüden   und   Hündinnen   eine   relativ große   Toleranz   zu.   Zu   große   Hunde   sind   ein   schwerer,   zuchtausschließender   Fehler,   meiner Meinung   nach   zu   Recht!   Nicht   nur   dass   wir   uns   bei   zu   großen   Hunden   seinem   Verwandten dem   Alaskan   Malamute   annähern   und   dass   die   Zucht   von   immer   größeren   Hunden   bei allen Rassen in den letzten Jahrzehnten zu massiven Gebäudeproblemen führten - wie z.B. Hüftgelenksdysplasie   -,   nein   ein   zu   großer   Siberian   Husky   kann   auch   nicht   mehr   seine artgerechte   Funktion   ausüben.   Auch   zu   kleine   Hunde   sind   nicht   auf   Dauer   zu   tolerieren. Allerdings   möchte   ich   nicht   unerwähnt   lassen,   dass   ich   in   den   letzten   10   Jahren   viele Linien   erlebt   habe,   in   denen   die   Hunde   mit   15   -18   Monaten   ca.1   Zentimeter   unter   dem Standard   lagen,   aber   bis   zum   Alter   von   drei   Jahren   noch   einige   Wachstumsschübe   hatten und   alle   Hündinnen   letztendlich   zwischen   51   cm   und   54   cm   und   die   Rüden   zwischen   55 cm   und   57   cm   lagen.   Man   sollte   dem   Siberian   Husky   auch   die   Zeit   geben   altersmäßig wirklich   auszureifen.   Ein   zu   kleiner   Hund   kann   noch   wachsen,   ein   zu   großer   Hund   wird nicht   mehr   kleiner   werden,   da   müssen   wir   uns   nichts   vormachen.   Einem   zu   großen   Hund fehlen   in   der   Regel   die   Ausdauer   und   Schnelligkeit,   auch   wenn   sich   dies   manche   Züchter schön   reden   möchten.   Der   Siberian   Husky   ist   ein   mittelgroßer   Hund   und   dies   sollte   er auch bleiben! Der Kopf Schädel:   Von   mittlerer   Größe   und   passend   zum   Körper,   oben   leicht   gerundet   und   sich   von der breitesten Stelle zu den Augen hin verjüngend. Fehler: plumper oder schwerer Kopf; zu fein gemeißelter Kopf. Korrekter Kopf Zu plumper, schwerer Kopf Zu feiner Kopf Fang:   Von   mittlerer   Länge,   das   heißt,   der   Abstand   von   der   Nasenspitze   bis   zum   Stop   ist gleich   dem   vom   Stop   bis   zum   Hinterhauptsbein.   Der   Fang   ist   von   mittlerer   Breite,   sich   zur Nase hin allmählich verjüngend, jedoch nicht spitz oder breit endend. Fehler: Fang entweder zu fein oder zu grob, zu kurz oder zu lang. Korrekte Schnauzenform Schnauze zu spitz Schnauze zu klobig Stop: Gut ausgeprägt; das Nasenbein ist gerade vom Stop bis zur Nasenspitze. Fehler: nicht genügend ausgeprägter Stop. Korrekter Kopf mit mit passender Relation Korrekter Kopf mit mit passender Relation Ohren:    Von   mittlerer   Größe,   dreieckig,   eng   beieinander   stehend   und   hoch   angesetzt.   Sie sind   dick,   gut   behaart,   hinten   leicht   gewölbt,   aufrecht   stehend,   mit   leicht   abgerundeten, aufgerichteten Spitzen. Fehler:   zu   groß   im   Verhältnis   zum   Kopf;   zu   weit   auseinander   stehend;   nicht   fest   aufrecht stehend. Korrekte Ohrenstellung Ohren zu groß Ohren zu weit auseinander Augen:    mandelförmig,   mäßig   auseinander   liegend   und   etwas   schräg   gelagert.   Die   Augen können   braun   oder   blau   sein,   wobei   ein   braunes   und   ein   blaues   Auge   sowie   mehrfarbige Augen zu akzeptieren sind. Ausdruck: durchdringend, aber freundlich; interessiert und sogar schelmisch. Fehler:  zu schräg oder zu dicht beieinander liegende Augen. Korrekte Augenform und Größe Zu rundes Auge Nase:     schwarz    bei    grauen,    lohfarbenen    und    schwarzen    Hunden,    leberfarben    bei kupferfarbenen    Hunden,    bei    rein    weißen    Hunden    kann    sie    fleischfarben    sein.    Die rosastreifige "Schneenase" ist zu akzeptieren. Korrekte Nase Ebenfalls zulässige Schneenase Lefzen: Sie sind gut pigmentiert und eng anliegend. Zähne: Scherengebiss Fehler: jede Abweichung vom Scherengebiss Kommentar   zum   Kopf:   Unter   dem   Oberbegriff   Kopf   fasst   der   Standard   den   Schädel, den   Fang,   die   Ohren,   die   Nase   und   die   Augen   zusammen.   Wir   sollten   uns   davor   hüten,   zu sagen   der   Kopf   stelle   ein   ästhetisches   Merkmal   da   und   diene   dazu   das   Plüschtierbedürfnis des   Menschen   zu   befriedigen.   Solche   Aussagen   können   nur   Züchter   tätigen   die   den Ursprung   des   Siberian   Husky   aus   den   Augen   verloren   haben.   Fordert   der   Standard   ein kleines,   dicht   behaartes   Ohr,   ist   offensichtlich   dass   die   Haarpracht   vor   dem   Erfrieren schützen   soll.   Ein   kleineres   Ohr,   wie   es   bei   fast   allen   nordischen   Rassen   und   Wildcaniden zu   finden   ist,   bietet   der   Kälte   und   dem   Frost   weit   weniger   Angriffsfläche   als   ein   großes Ohr. Die   Augenform   des   Siberian   Husky   ist   leicht   schräg   eingesetzt   und   mandelförmig.   Diese Form   der   Augen   findet   man   am   häufigsten   bei   wild   lebenden   Caniden.   Das   dem   Standard gerechte   Auge   ist   durch   die   Einbettung   in   die   umgebenden   Knochenpartien   hervorragend geschützt.   Auch   der   gut   ausgeprägte   Stop   hat   durchaus   seine   Berechtigung   und   ist   kein Schönheitsmerkmal.    Er    fängt    die    ausgeatmete    Warmluft    auf    und    schützt    so    die empfindliche   Augenpartie.   Außerdem   begünstigt   diese   Nasen   -   Stirnform   die   inhalierte Kaltluft bei der Nasenzirkulation aufzuwärmen. Der   Kopf   des   Siberian   Husky   ist   ein   von   der   Natur   geschaffenes   System   dass   ihn   perfekt schützt.   Daher   sollten   wir   uns   bemühen   diesen   in   seiner   Ursprungsform   aufrecht   zu erhalten. Der Körper: Hals:   Mittlere   Länge,   gebogen,   im   Stand   stolz   aufgerichtet.   Im   Trab   ist   der   Hals   so gestreckt, dass der Kopf leicht vorgelagert getragen wird. Fehler: Hals zu kurz und dick, zu lang. Korrekte Halsform Hals zu lang Hals zu kurz und zu dick Schulter:    Das   Schulterblatt   gut   zurückliegend.   Der   Oberarm   ist   vom   Schultergelenk   zum Ellenbogen   etwas   nach   hinten   gerichtet   und   nie   senkrecht   zum   Boden.   Die   Muskeln   und Bänder, die die Schulterblätter am Rippenkorb halten, sind straff und gut entwickelt. Fehler: steile Schultern; lose Schultern. Korrekte Schulterwinkelung Dadurch viel Ausgriff Nicht ausreichende Schulterwinkelung Dadurch zu wenig Ausgriff Brustkorb:    Tief   und   kräftig,   aber   nicht   zu   breit;   der   tiefste   Punkte   liegt   unmittelbar   hinter und   auf   gleicher   Höhe   mit   den   Ellenbogen.   Die   Rippen   sind   gleich   am   Ansatz   an   der Wirbelsäule   gut   gewölbt,   an   den   Seiten   aber   flacher,   um   einen   freien   Bewegungsablauf   zu erlauben. Fehler:  Brust zu breit, tonniger Brustkorb; Rippen zu flach oder schwach. Korrekte Brusttiefe Brust zu tief angesetzt Nicht ausreichende Brusttiefe Richtige Brustform Brust zu flach Faßbrust (zu tonnig) Rücken:    Gerade    und    kräftig,    mit    von    den    Schulterblättern    zur    Kruppe    waagerecht verlaufender   oberen   Linie.   Er   ist   von   mittlerer   Länge,   weder   verhältnismäßig   kurz   noch nachgebend   wegen   übermäßiger   Länge.   Die   Lende   ist   straff   und   trocken   bemuskelt, schmaler   als   der   Rippenkorb   und   leicht   gewölbt.   Kruppe   abfallend,   doch   niemals   so   steil, dass beim Abfußen der Hinterläufe beeinträchtigt wird. Fehler: Matter oder nachgebender Rücken; gewölbter Rücken; abfallende obere Linie. Korrekter Rücken Rücken hängt durch gewölbeter Rücken Überbaut Abfallend Zu lang Zu kurz Beine zu kurz Beine zu lang Gebäudeverhältnisse und Relation: Verhältnis   Körperhöhe   /   Körperlänge:    Von   der   Seite   gesehen   ist   die   Körperlänge   (a) gemessen   vom   vorderen   Ende   der   Schulterblätter   bis   zum   hinteren   Ende   der   Kruppe etwas größer als die Körperhöhe (b) gemessen vom Boden bis zum Widerrist. Korrekter Rücken Verhältnis   Beinlänge   /   Brusttiefe:   Die   Länge   des   Beines   (c)   vom   Ellenbogen   bis   zum Boden beträgt etwas mehr als die Länge vom Ellenbogen zum Widerrist (d Kommentar   zum   Körper:    Ein   Schlittenhund   kann   sich   nur   richtig   bewegen   und   vor allem    Lasten    ziehen    wenn    sein    Körperbau    anatomisch    korrekt    ist.    Eine    fehlerhafte Schulterwinkelung   kann   und   wird   sich   in   der   Bewegung   nicht   korrigieren.   In   letzter   Zeit sehe   ich   gerade   auf   Shows   immer   mehr   Siberian   Huskys   mit   immer   stärker   abfallenden Rückenlinien.   Wohin   dies   führt   haben   wir   leider   schon   bei   den   Deutschen   Schäferhunden miterleben   müssen,   es   ist   traurig   wenn   eine   Rasse   sich   immer   mehr   von   ihrem   Ursprung entfernt.   Man   darf   aber   auch   nicht   die   andere   Seite   übersehen,   auf   Rennen   sieht   man immer   mehr   Siberian   Huskys   mit   viel   zu   langen   Beinen,   falscher   Schulterwinkelung   usw. diese   mögen   zwar   auf   kurzen   Strecken   schnell   laufen,   aber   auf   längere   Distanzen   mit   Last werden   diese   Hunde   kaum   bestehen   und   die   Rennen   werden   z.B.   abgebrochen.   Natürlich wird    der    Musher/Züchter    dann    nicht    die    Wahrheit    erzählen,    sondern    die    Umstände, Wettereinflüsse   usw.   hatten   ihn   natürlich   zur   Aufgabe   gezwungen.   Komisch   ist   dann   nur, dass   die   anatomisch   korrekt   gebauten   und   behaarten   Hunde   anderer   Züchter/Musher diese   Rennen   NICHT   abbrechen   mussten   unter   denselben   Bedienungen.   Ein   Schelm   wer da Böses denkt ;o) Vorderläufe:    Von   vorne   betrachtet,   stehen   die   Läufe   in   mäßigem   Abstand   auseinander, parallel   und   gerade,   wobei   die   Ellenbogen   eng   am   Körper   anliegen,   weder   ein-   noch ausgedreht.    Von    der    Seite    betrachtet,    sind    die    Vordermittelfüße    etwas    nach    vorne gerichtet;    die    Vorderfußwurzelgelenke    sind    kräftig,    aber    biegsam.    Die    Knochen    sind substanzvoll,   aber   nie   schwer.   Die   Länge   der   Läufe   vom   Ellenbogen   bis   zum   Boden   ist etwas   größer   als   der   Abstand   vom   Ellenbogen   zum   Schulterblattkamm.   Afterkrallen   an   den Vorderläufen können entfernt sein. Fehler:   schwache   Vordermittelfüße;   zu   schwere   Knochen,   zu   enger   oder   zu   weiter   Stand, ein - oder ausgedrehte Ellenbogen. Korrekte Frontansicht Front zu eng Front zu breit Einwärts gedrehte Pfoten Auswärts gedrehte Pfoten Hinterhand:   von   hinten   betrachtet   stehen   die   Läufe   in   mäßigem   Abstand   auseinander und   parallel.   Die   Oberschenkel   sind   gut   bemuskelt   und   kraftvoll,   die   Knie   gut   gewinkelt, die   Sprunggelenke   zeichnen   sich   gut   ab   und   sind   bodennah   platziert.   Afterkrallen,   falls vorhanden, sollen entfernt sein. Fehler:  gestrecktes Knie, kuhhessig, zu enger oder zu weiter Stand. Korrekte Hinterhand Hinterhand zu eng Hinterhand zu breit O - Beine X - Beine Winkelung der Hinterhand: Korrekte Winkelung der Hinterhand Dadurch viel Ausgriff Nicht ausreichende Winkelung der Hinterhand Dadurch zu wenig Ausgriff Pfoten:   oval,   aber   nicht   lang,   von   mittlerer   Größe,   kompakt   und   gut   behaart   zwischen den    Zehen    und    Ballen.    Die    Ballen    sind    widerstandsfähig    und    dick    gepolstert.    Bei natürlichem Stand zeigen die Pfoten weder nach innen noch nach außen. Fehler:   nachgebende   oder   gespreizte   Zehen;   Pfoten   zu   groß   und   plump,   zu   klein   und zart, zeheneng oder zehenweit. Kommtar   zu   den   Pfoten:   Bei   einem   Arbeitshund   wie   dem   Siberian   Husky   sind   die Pfoten   natürlich   eines   der   wichtigsten   Aspekte.   Der   Standard   fordert   eine   gute   Behaarung zwischen   den   Pfoten,   logischerweise,   denn   die   Haare   schützen   die   Pfote   vor   dem   kalten Boden    und    schützen    so    perfekt    vor    Erfrierungen.    Zu    lange    Behaarung    hingegen    ist unerwünscht,   da   diese   die   Bildung   von   Eisklumpen   fördern   und   so   zu   Verletzungen   führen könnten.   Feine   Pfoten   sind   verletzungsanfälliger   und   zu   große   Pfoten   machen   ihn   schwer und somit nicht arbeitsfähig. Korrekter Pfoten Spreizpfote Pfoten zu rund Rute:    Die   gut   behaarte   Rute   in   Form   einer   Fuchslunte   ist   eben   unterhalb   der   oberen   Linie angesetzt   und   wird,   wenn   der   Hund   aufmerksam   ist,   üblicherweise   in   einem   eleganten, sichelförmigen   Bogen   über   den   Rücken   getragen.   Dabei   soll   sich   die   Rute   weder   an   der einen   noch   an   der   anderen   Seite   des   Körpers   ringeln,   auch   soll   sie   nicht   flach   auf   den Rücken   gedrückt   werden.   Eine   hängende   Rute   ist   normal,   wenn   der   Hund   ruhig   und gelassen   steht.   Das   Haar   an   der   Rute   ist   mittellang   und   rundum   annähernd   gleich   lang, wodurch die Rute wie eine runde Bürste aussieht. Fehler:    angedrückte   oder   enggeringelte   Rute;   sehr   buschige   Rute;   Rute   zu   tief   oder   zu hoch angesetzt. Kommtar   zur   Rute:   Die   Rute   spielt   beim   Hund   eine   sehr   große   Rolle,   sie   dient   zur Kommunikation,   als   Gefühlsbarometer   uvm.   Beim   Siberian   Husky   kommen   als   Arbeitshund in   arktischen   Regionen   noch   einige   Zusatzfunktionen   hinzu.   Der   Schwanz   des   Siberian Husky     sollte     ähnlich     einem     Fuchsschwanz     behaart     sein     und     dient     dazu     bei Minustemperaturen   die   empfindliche   Stirn-   und   Gesichtspartie   zu   schützen.   Nicht   korrekt behaarte Ruten würden wie auch beim Fell unweigerlich zu Erfrierungen führen. Korrekte sichelförmige Rute Artgerechte Rute in Ruhestellung Korrekte Behaarung der Rute Fehlerhafte wehende Behaarung Geringelte oder gerollte Rute (Fehler) Auf dem Rücken aufliegende Rute (Fehler) Seitlich angelegte Rute (Fehler) Zu stark geringelte Rute (Fehler) Zu tief angesetzte Rute (Fehler) Zu hoch angesetzte Rute (Fehler) Gangart:   Sie   ist   schwungvoll   und   scheinbar   mühelos.   Der   Siberian   Husky   ist   flink   und leichtfüßig.   Im   Ausstellungsring   sollte   er   an   einer   locker   hängenden   Leine   in   einem   mäßig schnellen   Trab   vorgestellt   werden,   dabei   guten   Vortritt   und   Schub   zeigend.   Der   sich   im Schritt    bewegende    Siberian    Husky,    von    vorne    nach    hinten    betrachtet,    zeigt    keinen bodenengen   Gang;   doch   wenn   er   schneller   läuft,   tendieren   die   Läufe   nach   und   nach   zur Mitte   hin,   bis   die   Pfoten   auf   eine   Linie   gesetzt   werden,   die   genau   unter   der   Längsachse des   Körpers   verläuft.   Wenn   die   Abdrücke   der   Pfoten   sich   decken,   bewegen   sich   die Vorder-   und   Hinterläufe   geradeaus   gerichtet,   ohne   daß   die   Ellenbogen   oder   Kniegelenke weder   ein-   noch   ausdrehen.   Die   Läufe   bewegen   sich   parallel.   Während   der   Bewegung bleibt die obere Linie straff und gerade. Fehler:   kurze,   tänzelnde,   unruhige,   schwerfällige   oder   rollende   Gangart,   kreuzend   oder schräg laufend. Kommtar     zum     Gang:      Korrekte     und     inkorrekte     Anatomie     schlägt     sich     im Bewegungsablauf   nieder.   Der   Standard   spricht   von   einem   flüssigen   Gangwerk   und   er   soll flink   und   leichtfüßig   sein.   Dies   alles   lässt   sich   nur   erreichen,   wen   Körper,   Gliedmaßen, Muskeln und Sehnen miteinander harmonieren. Korrektes Gangwerk vorne Gangwerk vorne zu eng Gangwerk vorne zu breit Korrektes Gangwerk hinten Gangwerk hinten zu eng Gangwerk hinten zu breit Gangwerk hinten O - Beine Gangwerk hinten X - Beine Bewegungsablauf in der Seitenansicht: Korrekte Bewegungsablauf im Trab Sogenannter Passgang Zu wenig Ausgriff Haarkleid:    Das   Haarkleid   des   Siberian   Husky   ist   doppelt   und   mittellang,   hat   ein   schönes, pelzartiges   Aussehen,   ist   aber   niemals   so   lang,   daas   es   die   klaren   Außenlinien   des   Hundes verdeckt.    Die    Unterwolle    ist    weich    und    dicht    und    von    genügender    Länge,    um    das Deckhaar   zu   stützen.   Die   längeren,   steifen   Haare   des   Deckhaares   sind   gerade   und   etwas anliegend,   nie   harsch   und   nicht   gerade   abstehend   vom   Körper.   Es   sollte   beachtet   werden, dass   ein   Fehlen   der   Unterwolle   während   des   Haarwechsels   normal   ist.   Das   Kürzen   der Tasthaare   sowie   der   Haare   zwischen   den   Zehen   und   um   die   Pfoten   herum   ist   erlaubt,   um ein   gepflegtes   Äußeres   zu   betonen.   Das   Trimmen   des   Haarkleides   an   jeder   anderen   Stelle ist nicht verzeihlich und sollte streng bestraft werden. Fehler:    langes,   raues   oder   struppiges   Haarkleid;   zu   harsche   oder   zu   seidige   Textur; getrimmtes Haarkleid, außer an den erlaubten Stellen. Farbe:   Alle   Farben   von   schwarz   bis   rein   weiß   sind   erlaubt.   Eine   Vielfalt   von   Zeichnungen am   Kopf   ist   üblich,   einschließlich   mancher   auffallender   Muster,   die   bei   anderen   Rassen nicht zu finden sind. Kommentar   zu   Haarkleid   und   Farbe:   Ein   artgerechtes   Fell   ist   für   den   Siberian   Husky   eine lebenswichtige      Voraussetzung!      In      seiner      Ursprungsheimat      hätte      ein      nicht standardgerechtes   Fell   unweigerlich   zum   Erfrierungstod   geführt.   Demzufolge   sind   Fehler des   Felles   -   wenn   sie   nicht   dem   normalen   Fellwechsel   zugrundeliegen   -   als   schwere Mängelfehler   zu   sehen.   Ein   zu   langes   Fell   dass   wir   beim   sogenannten   Wooly   finden,   würde der   Bildung   von   Eisklumpen   dienen   und   so   früher   oder   später   auch   zum   Erfrierungstod führen.   Ein   zu   kurzes   und   demzufolge   ungenügend   dichtes   Fell   würde   genauso   zum Kältetod    führen.    Ich    persönlich    muss    immer    lächeln    wenn    Züchter    von    extremen Rennhuskys   von   Showplüschis   reden.   Der   Ursprungshusky   hatte   weit   mehr   Fell   als   fast alle   heute   zu   sehenden   Lauflinien!   Nicht   umsonst   müssen   die   Hunde   heute   mit   Deckchen und    Mäntelchen    auf    arktischen    Rennen    gewärmt    werden.    Und    nicht    wenige    dieser Laufhundezüchter   staunten   wenn   sie   meine   Siberian   Huskys   im   abgehaarten   Zustand   oder nassem   Fell   sahen,   denn   dann   kam   der   Körperbau   richtig   zutage   ;o)   Der   Siberian   Husky sollte   seinem   Ursprung   entsprechend   ein   dichtes,   mittellanges   Fell   haben,   alle   andere entspricht nicht der Rasse Siberian Husky. Aus    der    Tatsache    das    der    Standard    des    Siberian    Husky    alle    Farben,    Varianten    und Kombinationen   toleriert,   geht   hervor,   dass   es   sich   beim   Siberian   Husky   um   eine   sehr natürliche   Rasse   handelt.   Daher   sollte   der   Züchter   diesen   Spielraum   nutzen   um   sein Augenmerk   auf   wichtige   anatomische   Merkmale,   Erbkrankheiten   usw.   zu   richten.   Die Fellfarbe sollte immer zweitrangig sein. Temperament:   Das   charakteristische   Temperament   des   Siberian   Husky   ist   freundlich, sanftmütig,    aufmerksam    und    kontaktfreudig.    Er    zeigt    nicht    die    besitzbetonenden Eigenschaften   eines   Wachhundes,   noch   ist   er   allzu   misstrauisch   gegenüber   Fremden   oder aggressiv   gegenüber   anderen   Hunden.   Von   einem   erwachsenen   Hund   darf   ein   gewisses Maß   an   Zurückhaltung   und   Würde   erwartet   werden.   Seine   Intelligenz,   Lenkbarkeit   und sein Eifer machen ihn zum angenehmen Gefährten und willigen Arbeiter. Kommtar    zum    Temperament    und    Wesen:    Auch    wenn    es    einige    Züchter    nicht wahrhaben   wollen,   gerade   das   Wesen   des   Siberian   Husky   spielt   auch   bei   seiner   Arbeit   als Schlittenhund   eine   große   Rolle.   Eine   geeignete   Anatomie   alleine   macht   noch   keinen   guten Arbeitshund,   auch   der   Wille   zur   Arbeit   muss   vorhanden   sein.   Um   Kommandos   zu   erlernen muss   der   Hund   eine   gewisse   Intelligenz   besitzen,   er   muss   eine   gute   Führigkeit   mitbringen -   auch   wenn   dies   gerne   bestritten   wird   -   und   ein   hohes   Maß   an   Freundlichkeit   und   Eifer. Die   Intelligenz   benötigt   er   um   Kommandos   zu   erlernen,   um   bei   Bedarf   den   richtigen   Weg zu   finden   usw..   Eifer   ist   dienlich   einerseits   der   Arbeitsleistung,   aber   auch   der   Erlernung von   Kommandos.   Die   Freundlichkeit   und   Führigkeit   des   Siberian   Husky   ist   wichtig   für   die Beziehung    zum    Schlittenhundeführer    und    überhaupt    zum    menschlichen    Partner.    Sie bewirkt   dass   Siberian   Huskys   mit   der   richtigen   Ausbildung   und   Führung   heute   erfolgreich als   Therapiehunde,   Behindertenbegleithunde,   Blindenführhunde   usw.   eingesetzt   werden können.   Jegliche   Aggressivität   oder   Scheuheit   bei   einem   Siberian   Husky   sind   keinesfalls   zu dulden   und   gehören   sofort   mit   Zuchtsperre   belegt.   Leider   gibt   es   Züchter   die   behaupten ihre   Hunde   wären   in   gewissen   Situationen   scheu,   weil   sie   nur   den   Kennel   und   den   Trail kennen.   Nun   ehrlich   gesagt   passt   dies   nicht   mehr   in   unsere   zivilisierte   Welt.   Der   Siberian Husky   lebt   mit   uns   und   nicht   irgendwo   in   der   arktischen   Wildnis.   Ein   scheuer   oder   gar angstagressiver   Hund   wird   auch   für   den   Menschen   gefährlich   (sei   es   nur   durch   einen scheuen   Hund   ausgelösten   Verkehrsunfall   oder   ähnliches)   und   ist   absolut   unerwünscht. Wenn   Züchter   oder   Musher   es   nicht   schaffen   ihre   Hunde   halbwegs   auf   Alltagssituationen außer   Haus   und   Trail   zu   sozialisieren   müssen   sie   in   die   Wildnis   ziehen   und   dort   ihr   Leben mit   den   Hunden   verbringen.   Allerdings   kann   man   dieses   Leben   dann   halt   nicht   abbrechen, wie   so   manches   Rennen.   Deshalb   sollte   JEDER   Züchter   der   Rasse   Siberian   Husky   hohen Wert   darauf   legen   dass   seine   Zuchthunde   nicht   nur   vom   Wesen   her   einwandfrei   sind, sondern auch bestens sozialisiert werden! Zusammenfassung: Die   wichtigsten   Rassemerkmale   des   Siberian   Husky   sind   mittlere   Größe,   angemessene Knochenstärke,    harmonische    Proportionen,    leichte    und    freie    Bewegungen,    richtiges Haarkleid,    ansprechender    Kopf    und    ansprechende    Ohren,    korrekte    Rute    und    gute Wesensart.   Bestraft   werden   sollten   schwere   Knochen,   übermäßiges   Gewicht,   gebundene oder   schwerfällige   Gangart,   langes,   raues   Haarkleid.   Ein   Siberian   Husky   sollte   nie   so schwer   oder   grob   erscheinen   wie   ein   Zughund,   aber   auch   nicht   so   leicht   und   zart   wie   ein Rennhund.   Rüden   und   Hündinnen   sollen   erkennen   lassen,   dass   sie   zu   großer   Ausdauer fähig   sind.   Außer   den   oben   erwähnten   Fehlern   sind   morphologische   Fehler,   die   alle   Rassen gemeinsam   haben,   beim   Siberian   Husky   ebenso   unerwünscht,   wie   bei   jeder   anderen Rasse, auch wenn sie hier nicht besonders erwähnt sind. Ausschließender Fehler: Rüden über 59,69 cm (23,5 inch.) Hündinnen über 55,88 cm (22 inch.) Wir   haben   den   FCI   Standard   ergänzt   mit   dem   Standard   aus   Amerika,   dem   Ursprungsland des    Siberian    Huskys!    Dort    wird    noch    um    einiges    mehr    Wert    auf    Funktionalität    des ursprünglichen   Schlittenhundes   gelegt   als   in   Europa.   Da   auch   wir   einen   weit   höheren Anspruch   an   die   Zucht   unserer   geliebten   Rasse   haben,   war   es   unumgänglich   sich   dem amerikanischen   Standard   endlich   anzupassen.   In   Amerika   ist   es   z.B.   Gang   und   Gäbe   das Siberian   Huskys   im   Bereich   Therapiehunde,   Blindenführhunde,   Reitbegleithunde,   Agility, Obedience   uvm.   eingesetzt   werden.   Nur   in   manchen   Ländern   Europas   wehrt   man   sich nach   wie   vor   vehement   dagegen   und   denunziert   lieber   Züchter   die   den   Siberian   Husky   in ihrem Ursprung erhalten wollen und ihn nicht als reines Sportgerät sehen! Unsere   Kommentare   zum   jeweiligen   Thema   sollten   Züchter   und   Halter   zu   Nachdenken anregen!    Es    ist    weder    der    extreme    kurzbeinige    Plüschhusky,    noch    der    spargeldürre, schlecht   bepelzte   Rennhusky,   der   wahre   Ursprung   unseres   Siberian   Huskys.   Unser   Ziel sollte    es    nicht    sein    einen    Hund    fürs    Sofa    zu    züchten,    aber    auch    nicht    schnelle Rennmaschinen,   denn   dies   war   und   sollte   der   Siberian   Husky   nie   sein.   Der   Siberian   Husky ist   nach   wie   vor   ein   gesunder,   arbeitswilliger,   führiger   Hund   mit   hoher   Intelligenz   ,   dessen körperlichen   Merkmale   ihn   mühelos   nach   wie   vor   in   der   Wildnis   überleben   lassen   würden und   die   ihn   dazu   befähigen   seine   Arbeit   als   Schlittenhund   in   mäßigem   Tempo   und   hoher Ausdauer    gewissenhaft    nachzugehen.    Außerdem    wurde    er    früher    als    sogenannter Allrounder   eingesetzt   und   war   dabei   sehr   erfolgreich,   erst   die   sogenannte   Zivilisation   und nicht      nachdenkende      Züchter      degradierten      den      Siberian      Husky      zum      reinen Schlittenhundesportgerät   mit   all   seinen   Nachteilen.   Es   ist   an   der   Zeit   aufzuwachen.   Gott sei   Dank   gibt   es   inzwischen   weltweit   mehr   als   genug   Züchter   die   erkannt   haben   dass   der Siberian   Husky   in   seiner   Ursprungsform   erhalten   werden   sollte,   als   Helfer   der   Menschen und nicht als reines Sportgerät.   Zurück zur Huskyinfo - Vorwort  Kennel Nordic Fire Eisenbergeramt 56 3542 Jaidhof Austria Tell: +43 (0) 664/116 41 62 M@il: huskyzucht@a1.net UID: ATU73212338 Falls   Sie   uns   nicht   sofort   per   Handy   erreichen,   bitte   unbedingt   mehrmals   anrufen,   bzw. eine   Nachricht   in   der   Mobilbox   hinterlassen,   oder   eine   Sms   oder   E   -   M@il   senden.   Wir leben   sehr   idyllisch,   zum   Wohle   der   Hunde,   aber   leider   in   einem   so   genannten   Funkloch, so   dass   wir   über   Handy   und   E   -   M@il   manches   Mal   leider   nicht   erreichbar   sind.   Wir melden uns garantiert so schnell wie möglich zurück!
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
© Kennel Nordic Fire / Alle Rechte vorbehalten
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire
Norid Fire