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Der Geburtsverlauf beim Siberian Husky

Das Wichtigste in der Stunde der Geburt sind Sie für Ihre Hündin. Sie braucht Ihre Anwesenheit um die Geburt normal und störungsfrei zu vollziehen. Eine Hundegeburt dauert lange und selten werden Sie die ganze Zeit einen Tierarzt da haben. Nun sind Sie als Züchter gefordert, Ihrer Hündin mit Ruhe und Gelassenheit beizustehen. Haben Sie kleine Kinder achten Sie darauf dass diese nicht anwesend sind, denn das Juchzen und Schreien wenn ein Welpe das Licht der Welt erblickt kann die Mutterhündin - speziell Erstgebärende - nervös machen und zur Unterbrechung der Geburt führen. Auch fremde Menschen haben nichts bei der Geburt verloren, sie können den Geburtsverlauf empfindlich stören! Von den Hunden mit denen Ihre Hündin bis zur Geburt zusammen war müssen Sie diese nicht unbedingt trennen. Die Geburt selber wird in verschiedene Phasen unterteilt: Die Vorbereitungsphase Die Eröffnungsphase Die Austreibungsphase Die Nachgeburtsphase Die Vorbereitungsphase: Die Vorbereitungsphase bereitet die Hündin auf die kommende Geburt vor. Die Hündinnen beginnen zu scharren und zu graben. Wenn man sie lässt werden im Garten richtige Höhlen gebuddelt, wieder verworfen und ein anderes passendes Plätzchen gesucht. Bis zu einem gewissen Grad lasse ich unsere Hündinnen buddeln, da es sie offensichtlich beruhigt und entspannt. Sie dürfen alte Leintücher und Bettbezüge zerreißen und ihr Lager bauen. Dieser Instinkt stammt noch vom Vorfahre Wolf und gehört zur Vorbereitungsphase einfach mit dazu. Da alle mit der Geburt im Zusammenhang stehenden Abläufe hormonell bedingt sind, ist es nicht ratsam, diese Abläufe all zu viel zu unterbrechen oder zu verhindern nur weil wir z.B. um unser Bettezeug besorgt sind. Die Eröffnungsphase: Oft wird der Beginn der Eröffnungsphase vom Züchter nicht erkannt. Die Eröffnungswehen stellen die Vorbereitung auf die späteren, austreibenden Presswehen dar und dauern in der Regel zwölf Stunden. In dieser Phase wird die Hündin unruhig und ihr Becken wirkt eingefallen. Das Kreuzbein tritt nun sichtbar hervor, die Hündin hechelt stark und verliert nun schleimigen Ausfluss. Sie wird sich nun hinlegen, wieder aufstehen, drehen und die verschiedensten Plätze ausprobieren und viel hecheln. Die ersten Wehen sind anfangs nicht sehr häufig und der Gebärmutterhals ist noch geschlossen. Der beginn der Wehen hängt sehr stark mit dem Abfall des Progesteronspiegels im Blut zusammen. Wehen sind nicht durch den Willen steuerbar, sie ziehen sich hinter den Föten zusammen und schieben sie so immer näher zur Ausgangsposition heran. Der Geburtsvorgang wird durch das Hormon Oxyocin ausgelöst, welches auch den Milchfluss steuert, daher befindet sich bei vielen Hündinnen nun schon Milch in der Milchleiste. Die Wehen werden nun allmählich stärker, besonders wenn ein Welpe gegen den sich langsam öffnenden Gebärmutterhals gepresst wird. Der Zeitpunkt der vollständigen Öffnung des Gebärmutterhalses kann nicht sicher festgestellt werden, da die Scheide der Hündin relativ lang ist und sich damit der genauen Untersuchung entzieht. Auch wenn Ihnen die Eröffnungsphase ewig erscheinen mag, begehen Sie nicht den Fehler in das Geburtsgeschehen einzugreifen. Gedulden Sie sich und unterstützen Sie ihre Hündin mit Worten und vielen Streicheleinheiten. Dies wirkt beruhigend auf sie und lässt sie besser mit den Vorgängen in ihrem Körper klarkommen. Der Scham weitet sich nun langsam und ist feucht und gleitfähig. Ein dabei austretender weißer Schleim ist normal und muss Sie nicht beunruhigen. Das Anspannen der Bauchdecke oder das Abgehen von Fruchtwasser und das erscheinen eines Welpen in der Scheide zeigt den Übergang von Eröffnungsphase zur Austreibungsphase an. Zurück zur Huskyzuchtinformation / Geburt
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