Siberian Husky of Nordic Fire

Der optimale Welpenspielplatz

Die Aufzucht Ihrer Siberian Huskys sollte einen sehr hohen Stellenwert bei Ihnen haben. Denn zu den Aufgaben eines vorbildlichen Züchters gehört es, an seine Welpen das bestmögliche weiterzugeben in Form von Prägung und Sozialisierung, im Sinne des Canis Lupus (Urvater Wolf). So ist zum Beispiel das Umfeld der Aufzuchtstätte von großer Bedeutung für das spätere Leben im Umgang mit Artgenossen und Menschen. Verhaltensforscher haben aufgezeigt, dass die Welpen in den ersten 14 Wochen ihres Lebens eine für ihr späteres Leben sehr nachhaltige Phase durchleben. Die Erlebnisse während dieser Phase prägen den Hund im positiven und im negativen für sein ganzes Leben. Diese Prägung kann sein Leben und dessen Qualität sehr stark beeinflussen. Von der 4. bis zur 14. Woche lernt der kleine Hund, wie er mit seinen Artgenossen umgehen muss. Aber nicht nur das, er wird mit der neuen Menschenwelt konfrontiert und lernt mit den akustischen und optischen Reizen, die diese Welt verbirgt, umzugehen. Hier beginnt schon unsere Verpflichtung als Züchter den Welpen den bestmöglichen Start ins Leben zu gewähren!

Lernen ist spielen und Spielregeln

geben die notwendige Sicherheit!

Wichtig ist in diesem Lebensabschnitt auch die Prägung auf die verschiedensten Umweltfaktoren. Der Welpenspielplatz ist mit den verschiedensten alltäglichen Materialien ausgestattet. Gemeinsam mit seinen Geschwistern erkundet der/die Kleine solche optischen und akustischen Reize auf dem Spielplatz. Gemeinsam hat man oftmals mehr Mut, und alles was der Welpe im Spiel kennen lernt, wirkt für ihn nicht bedrohlich. So erkundet man Röhren, Spielzeug, Spielgeräte etc. Da der Welpe dies im Spiel entdeckt fürchtet er sich nicht davor. Er lernt dabei auch die Möglichkeiten seines Körpers und seiner Fähigkeiten kennen. Ein so geprägter Welpe hat in der Regel keine Probleme mit der Umwelt und geht bestens geprägt in sein neues Zuhause. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen die Nordic Fire Welpenspielplätze vorstellen und was wir uns dabei gedacht haben. Vielleicht finden Sie als Züchter ja die eine oder andere Anregung für Ihren Welpenspielplatz. Warum Welpenspielplätze? So mancher wird sich fragen:" Warum Welpenspielplätze, reicht nicht ein Welpenspielplatz?" Nach Absprache mit namhaften Hundepsychologen, Tierärzten und Hundetrainern sind wir zu dem Entschluss gekommen, das wir mehrere Welpenspielplätze bauen. Die meisten Welpenspielplätze sind so angelegt das sie Gras, Beton, Kies, Sand usw. beinhalten. Nun ist es aber oft so das ein ängstlicher, etwa schüchterner Welpe die Plätze die ihm nicht geheuer sind meidet und was passiert dann? Man hat zwar alle Bodenbeschaffenheiten am Welpenspielplatz nur er wird nicht genutzt und die Angst des Welpen bleibt. Um dies zu verhindern haben wir beschlossen einen Welpenspielplatz dort anzulegen, wo die Welpen Gras, Erde und Sand vorfinden. Der zweite Welpenspielplatz befindet sich in einem Bereich wo Beton, Stroh, Heu und andere Bodenbeschaffenheiten zur Verfügung stehen. Da die Welpen abwechselnd in den beiden Welpenspielplätzen sind, ist jeder Welpe praktisch gezwungen die verschiedensten Bodenbeschaffenheiten auch zu nutzen. Diese beiden Welpenspielplätze wurden mit verschiedenen - mit Fachleuten ausgetüftelten - Welpenspielgeräten ausgestattet, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen. Die Welpenspielgeräte werden regelmäßig ausgewechselt damit keine Gewöhnung stattfindet. Das Welpenspielzeug: Hier haben wir verschiedene Welpenspielzeuge ausgewählt die man drinnen und draußen benutzen kann. Wir haben großen Wert darauf gelegt Spielzeug mit den verschiedensten Materialien und Spielmöglichkeiten auszuwählen. So gibt es harte Teile die zahnpflegend sind und es gibt weiche Teile in die man herrlich beißen kann. Es gibt raue Flächen, glatte Flächen, knubbelige Flächen, Zieh - und Zerrspielzeug, Quietschspielzeug und Bälle. Bei dieser Auswahl ist gewährleistet das die Welpen ständig neues Material schon sehr früh kennen und fühlen lernen. Die Festbrücke mit Rutsche: Die Festbrücke besteht aus zwei Schrägwänden die der späteren Schrägwand auf Agilityplätzen nachgeahmt ist. allerdings in abgeschwächter Form mit Ruheplatz dazwischen, damit sich die Welpen noch nicht so anstrengen müssen. Die Rutsche nimmt die Angst vor rutschigen Böden usw. Die Reifen: Die Reifen sind schlicht und einfach Autoreifen. Der einfach so hingelegte Reifen soll die Welpen zum rein springen animieren und ihren Gleichgewichtssinn und Sprungvermögen fördern. Die eingegrabenen Reifen sollen die Welpen zum durchlaufen animieren, so das sie später beim durch springen eines Hindernisses keine Scheu zeigen. Die Tunnels: Die Tunnel bestehen aus einem Stofftunnel und einem Plastiktunnel. Sie dienen zum durchklettern, Versteck spielen und bereiten so optimal auf den späteren Tunnel am Agilitplatz vor. Die Sandkiste: Mit der Sandkiste stellen wir unseren Welpen eine weitere Bodenbeschaffenheit zur Verfügung. Die Sandkiste wird nicht mit Sand, sondern mit Gartenerde gefüllt und so werden wir den Welpen versuchen zu vermitteln das Graben ok ist, denn dies ist ihr natürliches Bedürfnis. Aber eben nur an Stellen die der Mensch ihnen zugewiesen hat. Den Welpen soll damit ein "gezieltes" Buddeln erlernt werden, so das der Welpe in späterer Folge nicht den ganzen Garten umgräbt. Die Leiter: Die Leiter soll den Welpen zum darüber laufen, vorsichtigem darüber steigen animieren. Mit ihr wird der Gleichgewichtssinn gefördert und die Angst vor unebenen Untergründen genommen. Die Gummimatten: Die Matten zeigen den Welpen wieder verschiedene Bodenbeschaffenheiten und fördern den Gleichgewichtssinn. Später laufen die Welpen gelassen über Gitter usw.Die Zelte:Die Zelte dienen wie der Tunnel als Versteck, als Ruheplatz und als Vorbereitung auf den Tunnel am Agilitplatz. Die Hundehütten / Boxen: Die Hundehütte dient zur Gewöhnung an die Hundeboxen. Da viele unserer Welpen zu Leuten kommen die den Schlittenhundesport ausüben wollen, ist dies natürlich von großem Vorteil. Aber auch für Ausstellungen, Autofahrten usw ist dies ein optimales Training. Das Planschbecken: Das Planschbecken ist eine normale Kindersandkiste aufgefüllt mit Wasser. Es nimmt den Welpen die Scheu vor dem Wasser und die meisten derart geprägter Welpen sind später leidenschaftliche Schwimmer. Das Schwebebrett: Das Schwebebrett (Brett freihängend an Schnüren) fördert den Gleichgewichtssinn und die innere Balance. So geförderte Welpen haben später z.B. mit Brücken, wackeligen Stegen usw. keine Probleme. Dies kommt uns sowohl beim Familienhund, als auch beim Sporthund zugute. Die Wippe: Die Wippe fördert den Gleichgewichtssinn und hilft Unsicherheiten abzubauen. Die Hürden: Die Hürden animieren die Welpen zum durchlaufen. Dies dient zur besseren Koordination des Körpers und bereitet die Welpen auf die späteren Hürden und den Slalom auf dem Agilityplatz vor. Der Tisch: Der Tisch fördert wie viele andere Geräte den Gleichgewichtssinn, nimmt die Angst vor der Höhe und fördert die Koordination des Körpers. Zugleich ist er als Vorbereitung für das Agilitygerät "Tisch" gedacht um den Welpen einen eventuell späteren Eintritt im Agilitybereich zu erleichtern. Natürlich helfen diese Gleichgewichtsübungen aber genauso einem Schlittenhundesporthund, da auch diese keine Angst vor wackeligen, unebenen oder hohen Untergründen haben sollten. Solcherart gut geprägte Huskywelpen haben beim neuen Besitzer keine Probleme mit neuen Erfahrungen, Bodenbeschaffenheiten usw. Sie sind ideale Sport- und Spezialhunde (Schlittenhundesport, Agility, Flyball, usw.). Daher auch sollte es auch Ihr Wunsch als Züchter sein, dass die neuen Huskyeltern unbedingt mit ihrem kleinen Welpen weiterarbeiten sollen um ihn optimal zu fördern. Dabei sollten Sie dem neuen Besitzer natürlich jederzeit behilflich sein. 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